Social Media und Öffentlichkeit

Ich vermeide in der Regel Crossposts – in diesem Fall möchte ich aber auch auf meinem Hauptblog auf einen Artikel auf Schulesocialmedia.com hinweisen, in dem ich der Frage nachgegangen bin, wann Inhalte in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden dürfen.

Ich habe in der Analyse insbesondere ein massgebliches Urteil des Presserats hinzugezogen und auf Deutsch übersetzt. Daraus ergibt sich die folgende Kategorienliste:

Ich schlage vor, in jeder Kategorie drei Punkte zu vergeben, analog zum Umgang mit dem Recht am eigenen Bild. Eine Publikation ist meiner Meinung nach bei >6 Punkten unbedenklich, bei <6 Punkten sollte sie vermieden werden. Bei 6 Punkten liegt die Grenze. Diese Regelung würde einen großen Schutz für die Privatsphäre bedeuten – welchen Medien so heute nicht gewähren:

  1. Wo wurde eine Information publiziert?
    1: soziales Netzwerk – 2: persönlicher Blog – 3: Seite einer Organisation oder Institutiton
  2. Wer hat die Information publiziert?
    1: Privatperson – 2: Person der Zeitgeschichte – 3: Amtsperson
  3. An wen ist sie gerichtet?
    1: eingeschränkter Kreis von Adressaten –  2: Adressaten, aber öffentlich einsehbar – 3: an die Öffentlichkeit (Wunsch maximaler Verbreitung)

Die ausführliche Argumentation findet man im ursprünglichen Blogpost.

One thought on “Social Media und Öffentlichkeit

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