Ernsthafte Espressomaschinen, preiswert – und eine Bemerkung zu sozialen Netzwerken

Gestern hab ich auf Twitter, G+ und FB nachgefragt, mit welchen preiswerten Maschinen man denn einen leistungsfähigen Espresso machen könne. (Idee: Weder Kapseln noch Automaten.)
Auf Twitter habe ich mehr als 10 Reaktionen erhalten, auf FB 3 und auf G+ – wait for it – 0.
Hängt natürlich damit zusammen, dass ich auf G+ wohl etwas weniger Kontakte habe; lässt aber darauf schließen, dass Twitter ein Netzwerk ist, wo man wirklich brauchbare Tipps bekommen kann. Es ersetzt auf eine Art den Modus »ein Freund hat mir empfohlen« durch »viele Internetbekanntschafen haben mir empfohlen« – was durchaus zu besseren Resultaten führen kann.

Hier also die Topvorschläge für Espressomaschinen mit den Eigenschaften:

  • machen einen italienischen Espresso, den auch Italienerinnen trinken würden
  • benutzen weder Kapseln noch sind es Vollautomaten
  • sind preiswert und relativ kompakt
  • sind so genannte Siebträger-Maschinen.

1. La Scala Butterfly. Preis: ca. 1300 Euro.  

Hat eine E61 Brühgruppe (Experten sagt das etwas), scheint also das günstigste Modell zu sein, das wirklich Profiansprüchen genügt. Es dauert 20-30 Minuten, bis man damit einen trinkbaren Espresso herstellen kann. Wohl nicht meine erste Wahl.

2. Ascaso Dream. Preis: 545 Euro

Ein spanisches Fabrikat. Sieht hübsch aus. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.

3. Rancilio Silvia. Preis: 700 Franken490 Euro

Scheint sehr kompakt zu sein und kann mit einem Gestell und einer passenden Mühle kombiniert werden.

4. Gaggia Classic. Preis: 270 Euro

Sehr preiswert und ebenfalls sehr kompakt. Falls ich eine Maschine kaufe, werde ich wohl diese wählen. Darf man den Testberichten auf Amazon glauben, kann man damit trinkbaren Kaffee herstellen.

5. Bialetti Moka Express. Preis: 25 Euro. 

Die Maschine ist offenbar einer Waschmaschine nachempfunden. Ich nutze sie heute schon, finde das Ergebnis aber etwas fade. Kann aber auch am Pulver liegen, das ich nutze (Coop Max Havelaar Espresso).

Über weitere Inputs freue ich mich!

5 thoughts on “Ernsthafte Espressomaschinen, preiswert – und eine Bemerkung zu sozialen Netzwerken

  1. für die mokka maschine verwende ich la semeuse, ebenfalls aus dem coop. aber stimmt, pulvermenge und wie fest angedrückt sind entscheidend.

  2. Ciao Philippe

    Besitze die Gaggia CC, welche du auch in deiner Auswahl hast. Du hast ja auch schon selber davon getrunken. – Wenn du Details dazu haben willst, melde dich ungeniert. Nur soviel: Kaffee mit so einer Maschine machen ist ein „Handwerk“. Wenn du den Besuch nach dem Znacht schnell mit Kaffee versorgen willst, dann ist eine Espresso-Maschine auf dem Herd schneller und stressfreier, vor allem wenn die Hälfte dann noch eine Latte Macchiato bestellt.

    Lieber Gruss
    Mario

  3. Pingback: In eigener Sache: Mamablog und Gaggia | Philippe Wampfler bloggt.

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