Neue Ausrichtung meines Blogs

Ich werde in diesem Blog fortan v.a. Hintergrundthemen diskutieren, neuere technische Entwicklungen – wenn immer möglicht mit Anleitungen – thematisieren und Entwicklungen in der Medienlandschaft verfolgen. Dabei werde ich die Tagespolitik so weit als möglich meiden. Diese Themen verführen zum Schreiben von populistischen Texten, die zwar rege diskutiert werden, von den bedeutenden Argumenten jedoch eher ablenken.

Das soll keine Entschuldigung dafür sein, dass ich diese Woche einen alten Post gelöscht habe und mich bei Natalie Rickli für darin gebrauchte Wendungen, zu denen ich nicht stehen kann und von denen ich mich distanzieren möchte, entschuldigt habe. Aber es ist eine Art Konsequenz aus den Überlegungen, die ich mir über diesen Post gemacht habe.

Ich habe auch eine Reihe weiterer älterer Blogposts gelöscht und werde damit fortfahren, bis die aktuelle Ausrichtung in meinem Blog auf im Archiv ersichtlich wird.

11 thoughts on “Neue Ausrichtung meines Blogs

  1. Ich mag deinen Blog und lese (und diskutiere) hier sehr gerne. Ich kann deine Überlegungen nachvollziehen, dennoch kann ich sie nicht ganz nachvollziehen. Es sieht eher danach aus, als würdest du vor irgendjemandem ducken… (ich hoffe, ich irre mich da)

    Dass du den Post bzgl. Rickli, in dem du dich entschuldigst, ebenfalls gelöscht hast, finde ich schade. Allgemein finde ich es schade, wenn du einfach Blogposts löschst, nur weil sie nicht mehr in das neue Profil passen. So gehören sie doch zu dir. Ich hätte sie stehen lassen (und ggf. die Kommentierfunktion gesperrt)…

  2. Dein Blog, deine Entscheidung. Das ist das Schöne am Bloggen: Dass man für sich selbst entscheiden kann, in welche Richtung es geht. Mit deinem Entscheid gewinnt dein Blog für dich viel, er trägt dich einen Schritt weiter. Für mich verliert er damit an Glaubwürdigkeit. Woher soll ich wissen, ob das, was jetzt folgt, auch in einem Jahr noch gilt? Wo du nächstes Mal den Hebel ansetzt?

  3. Ich könnte mir vorstellen, dass du nach dem Ricklischock jetzt nicht nur dein Blog neu ausrichtest, sondern auch die Art, wie du über das Internet denkst. Ich mag mich an eine Twitterdiskussion erinnern, bei der du postuliert hast, es sei kein Problem, dass man im Internet alle Aussagen jederzeit per Knopfdruck abrufen und einer Person zuordnen kann. Ich sagte damals, es kann durchaus ein Problem sein. Du hast jetzt am eigenen Leib erlebt, welche Fallstricke das Internet bereit hält. Auch wenn man meistens cool, calm and collected argumentiert – plötzlich reitet einen der Teufel und man schreibt etwas, das irgend jemand als Beleidigung auffassen könnte. Das Löschen des Posts war die einzige Option. Egal, was die Jugendbuchschreiberin und der Augenreiber sagen. «Für mich verliert das Blog an Glaubwürdigkeit»… was für ein Schrott. Wenn man eine Wendung löscht, zu der man nicht stehen kann, gewinnt man an Glaubwürdigkeit.

    • Es gibt immer jemanden, der beleidigt ist. Das kann nicht der Massstab sein.

      Und: Für einen Linken wie Philippe müsste es doch eigentlich ein Kompliment sein, wenn eine rechte Politikern betupft reagiert … ;)

      • Martin > Du hast nicht ansatzweise verstanden, um was es bei diesem Thema geht. Philippe hat es verstanden, deshalb hat er den Text gelöscht. Er hatte gar keine andere Wahl.

      • Ich konnte den Text tatsächlich nicht lesen. Da lag Philippe wohl wirklich meilenweit neben dem, was noch als akzeptabel zu betrachten ist …

  4. tja, ich kann mich da der einschätzung von frau gabathuler nur anschliessen.

    saugut finde ich, wie transparent du damit umgehst.

    von „blogausrichtungen“ halte ich so gut wie nichts. schon gar nicht von in dieser form angekündigten. du brauchst weder eine „ausrichtung“ noch ein konzept noch sonst was. schreib einfach weiter in dein blog.

    wenn ich dir einen rat geben darf: schreib weniger (hüftschüsse).

    • «ich kann mich da der einschätzung von frau gabathuler nur anschliessen»: Das ist ja klar, denn «bugsierer» ist nur ein Pseudonym von Frau Gabathuler. «Ich schliesse mich der Meinung von Frau Gabathuler an», «dein neues Jugendbuch wird ein Hit, Alice»… usw… peinlich.

  5. Mal einen Post zu löschen, damit ein Fauxpas nicht noch mehr Schaden anrichtet (er bleibt ja normalerweise weiterhin abrufbar), kann ich verstehen.

    Gleich einen grossen Teil seiner digitalen Vergangenheit auszulöschen, nur weil diese nicht mehr mit dem Philippe von heute übereinstimmt, finde ich bedauerlich. Wenn man öffentlich seine Meinung kund tut, muss es auch erlaubt sein, öffentlich im Heute eine andere Meinung vertreten zu dürfen. Ich nehme mir in jedem Fall das Recht heraus, gegebenenfalls auf den „Zeitgeist“ von damals zu verweisen, als für mich die eine oder andere Position stimmte (und heute vielleicht nicht mehr). Andernfalls dürfte sich ja niemand mehr medial äussern…

    Vorschlag: Füge doch bei älteren Posts bei Bedarf einen aktuellen Kommentar im Sinne von „heute sehe ich das anders“ hinzu oder nimm das gleiche Thema von damals heute nochmals auf und erkläre, was sich für Dich weshalb geändert hat.

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