Serien, die ich schaue – Teil 2

Vor ungefähr einem Jahr habe ich eine Liste mit Serien gemacht, die ich schaue und noch schauen könnte. Diese Liste las sich damals so (sie ist nicht mehr hierarchisiert, obwohl die obersten beiden meine Lieblingsserien sind und bleiben):

  1. The Wire.
  2. The Sopranos.
  3. The Shield.
  4. Damages.
  5. The West Wing.
  6. Breaking Bad.
  7. Mad Men.
  8. In Treatment.
  9. Six Feet Under.
  10. Eastbound & Down.
  11. Weeds.
  12. Stromberg.
  13. Arrested Development.
  14. Curb Your Enthusiasm.
  15. Californication.
  16. How I Met Your Mother.
  17. Ferner liefen (haben mich nur teilweise überzeugt): Deadwood, Türkisch für Anfänger, Homicide, Lost, Two and a Half Men, Entourage, True Blood, 24

Die erwähnten Serien habe ich alle weiter- oder fertiggeschaut, mit Ausnahme von Mad Men, das mich gelangweilt hat.

Neu dazu gekommen sind folgende Shows. Ich führe eine Art Rating ein, wobei ***** für die Qualität von »The Wire« steht und * für eine Serie, die nicht einmal ich schauen würde:

  1. Boardwalk Empire. Die neue große HBO-Kiste mit Steve Buscemi in der Hauptrolle. Etwas viel Kostümkitsch, zu viele Personen, zu explizit für meinen Geschmack – aber besser als die meisten Kinofilme allemal. Sopranos während der Prohibition. ****
  2. Treme. Auch von HBO, von den Machern von The Wire. Thematisiert New Orleans nach dem Hurrikan. Viel Musik, prächtige Bilder von Mardi Gras, subtil erzhält. John Goodman spielt eine brillante erste Staffel – kehrt aber nicht mehr zurück. *****
  3. Hung. Und noch einmal HBO: Nach einer Scheidung kommt ein gut bestückter High School Lehrer auf die Idee, sich zu prostituieren. Gleichzeitig möchte er ein anständiges Leben mit seinen Kindern führen. Kurze, knackige Folgen – stellenweise heiter, und noch nicht beschönigend. ***(*)
  4. Flash Forward. Alle Menschen erleiden während einiger Sekunden ein Black Out, in dem sie ihre Zukunft sehen. Ein FBI-Agent versucht herauszufinden, was passiert ist – und diese Zukunft zu vermeiden. Serie wurde leider gestoppt, die vorhandenen Folgen sind aber packend. ***(*)
  5. The Event. Was wie ein Mordanschlag auf den Präsidenten aussieht, hat etwas mit Ausserirdischen zu tun, die in der Gestalt von Menschen unter uns leben. Schließlich etwas absurd, aber mit einigen Spannungsmomenten. ***
  6. Modern Family. Moderne Sitcom. Es gibt natürlich die Hollywood-Version von bürgerlichen Schwulen und natürlich einen alten Mann und eine junge Frau, aber für einen Fernsehabend ohne Hirn allemal geeignet. ***
  7. Rubicon. Tolle AMC-Serie, bei der eine Verschwörung aufgedeckt werden soll. Leider nach einer Saison gestoppt. ****
  8. Running Wilde. Von den Machern von Arrested Development: Wilde ist stinkreich und idiotisch – und versucht, eine Frau für sich zu begeistern. Ironischer Kapitalismuskommentar. ***
  9. Community. Ebenfalls von den Arrested Development-Leuten, zeigt ein heruntergekommenen College in den USA. Etwas bemüht und kaum je wirklich lustig. **
  10. Terriers. Zwei Privatdetektive in Südkalifornien wählen unorthodoxe Methoden, um über die Runden zu kommen. Intelligent erzählt, starke Figuren und über die ganze erste Staffel hinweg ein Spannungsbogen. ****
  11. United States of Tara. Tara die Mutter von zwei Jugendlichen, die sie und ihren Mann aufgrund ihrer multiplen Persönlichkeiten vor Herausforderungen stellt. Intelligente Figuren, witzig – und doch stellenweise tief. (Toni Collette ist herausragend.) ****
  12. Justified. Timothy Olyphant spielt einen US Marshall in Kentucky – Redneck-Akzente, viele Showdowns: Und doch komplexe Figuren. Walton Goggins ist einer meiner Lieblingsschauspieler. ****
  13. The Office (US). Hätte ich schon länger einmal schauen wollen, dann hats mich gepackt. Mittlerweile bin ich in der Mitte der 7. Staffel und finds nur noch mässig, hat sich totgelaufen, finde ich. ***(*)
  14. White Collar. Ein Polizist arbeitet mit einem Verbrecher zusammen, um Whiter Collar-Verbrechen aufzudecken. Seicht, eher. **
  15. Blue Bloods. Großes Staraufgebot in diesem Polizeidrama (Tom Selleck, Donnie Wahlberg), in dem eine Verschwörung aufgedeckt werden soll. Modern gefilmt, hat mich aber nicht überzeugt.
  16. The Chicago Code. Eine Art Wire-Abklatsch: In Chicago herrscht ein korrupter Politiker. Eine Polizeieinheit versucht ihm auf die Schliche zu kommen. Die einzelnen Episoden bringen für mich zu viele gesonderte Einzelfälle, sollten wohl losgelöst vom Handlungsgerüst sehbar sein. ***(*)
  17. Sons of Anarchy. Folgt einer Biker-Gang in Kalifornien – ihren Auseinandersetzung mit der Polizei, mit anderen Gangs und ihren persönlichen Beziehungen. Finde ich stark. ****

(Immer) noch auf der Liste

  • OZ
  • Northern Exposure
  • Dexter
  • Brison Break
  • Flight of the Conchords
  • Trailer Park Boys

Und zuletzt

What am I missing? Bitte Kommentare hinterlassen.

P.S.: Ich finde die Folgen so – und sehe alles auf meinem Laptop in HD (720p) am Tag nach der Ausstrahlung in den USA.(Und falls Bobby California mich des Schmarotzertums bezichtigen möchte: Könnte ich die Serien in HD kaufen, würde ich das auch tun.)

11 thoughts on “Serien, die ich schaue – Teil 2

  1. Umpf, ich stelle fest, dass ich keine von diesen Serien kenne (höchstens vom Namen her). Die letzte, die ich regelmässig geschaut habe, war «Ausgerechnet Alaska», und das ist gefühlte 100 Jahre her…

      • Ja stimmt, ich kam nur bis «Sons of Anarchy», sonst hätt ichs gesehen. Von diesen letzten kommt mir «Dexter» auch vage bekannt vor, und bei «Brison Break» denke ich an «Prison Break» (oder heisst es vielleicht «Bison Break» und ist eine Tiersendung?). Hab ich aber auch nie wirklich geguckt. Ich hatte es mehr mit Alf, dem Ausserirdischen.

  2. Was ist mit „30 Rock“? Ich schaue mir gerade die erste Staffel auf DVD an und bin begeistert. Außerdem wollte ich demnächst die ersten Staffeln von „The IT Crowd“, „Life on Mars“ und „Dead Like Me“ schauen. Die meisten Serien auf Deiner Liste kenne ich (noch) nicht, danke also für die Empfehlungen!

  3. Pingback: Serien, die ich schaue – Teil 3 | Warum alles auch ganz anders sein könnte.

  4. Pingback: Wir zeigen's, wenn ihr schlaft « Die MEDIENWOCHE – Das digitale Medienmagazin

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