iPad – eine Art Bilanz

Ich habe einen Vorschlag für einen Blogartikel: Du bist nun doch schon seit ein paar Wochen iPad Besitzer. Das wäre doch ein Zeitspanne, nach der man ein erstes Resümee ziehen könnte. Wie hat sich das iPad bewährt? Wozu nutzt du das iPad? Was gefällt dir? Wie unterscheidet sich deine iPad Nutzung  von den Erwartungen, die du vor dem Kauf hattest?

Diese Aufforderung habe ich kürzlich erhalten – und da ich momentan etwas sporadisch blogge, was entweder der beruflichen Auslastung oder der WM oder beidem zuzuschreiben sein mag, nehme ich die Idee gerne auf.

In aller Kürze: Das iPad hätte ich nicht gebraucht. Ich trage es zwar fleißig mit herum, ertappe mich aber immer dabei, wie ich sowohl iPhone als auch MacBook Pro auch immer dabei habe. Grundsätzlich habe ich zwei Tendenzen festgestellt:

  • Medien (Zeitungen, Webseiten, RSS-Feeds, EBooks, Instapaper etc.) konsumiere ich kaum noch auf dem iPhone, sondern verwende immer das iPad.
  • Sobald ich die Tastatur brauche, und sei es auch nur, um ein Formular auszufüllen, benutze ich nie das iPad, sondern immer das MacBook. Nicht, weil die Tastatur schlecht wäre, sondern weil ich selten in einer Situation bin, wo ich das iPad hinlegen will und kann, um zu tippen.

Wozu brauche ich das iPad?

  1. Zum Lesen von Zeitungen (v.a. Newsnetz, obwohl man kaum von einer Zeitung reden kann). Generell würde ich gerne mehr Zeitung auf dem iPad lesen, v.a. die NZZ oder auch deutsche Zeitungen – bin aber nicht bereit, wie für den Spiegel gleich viel für eine Printausgabe zu zahlen. Ich würde für ein komplettes Jahresabo mit allen Inhalten 100 – 150 Franken zahlen (für die FAZ, die Süddeutsche oder eben die NZZ).
  2. Zum Lesen von Büchern, v.a. Klassikern. Total ärgerlich ist hier, dass Apple in der Schweiz noch keine kostenpflichtigen Titel bereitstellen kann.
  3. Zum Schauen von Videos. Im Gegensatz zum iPhone sehr gutes und großes Display, das aber bei Tageslicht unmöglich spiegelt.
  4. Während der WM schaue ich oft auch TV drauf (z.B. als Zweitscreen neben dem PC, oft auch für Twitter), aber generell schaue ich kein Fernsehen, also kein wirklich bedeutender Punkt.
  5. Als mobiles Internet- und Mailgerät; v.a. für einen Wochenendausflug, auf dem mir der Laptop zu schwer ist. Störend ist dabei, dass man gezwungen wird, Safari zu brauchen – ich benutze sonst Chrome und ab und zu Firefox, habe alle Passwörter darin abgelegt und lasse die Werbung blocken. Diesen Komfort vermisse ich auf dem iPad.

Fazit aber generell: Hätte ich es nicht mehr, das iPad – ich würds kaum vermissen. Neues iPhone oder iPad kaufen – meiner Meinung nach hands down das neue iPhone; schon nur wegen der Kamera. Soweit diese Bilanz – die noch um das ergänzt sein soll, was das Luxusmagazin «Z» so wundervoll formuliert hat (klicken, dann wirds schön groß):

One thought on “iPad – eine Art Bilanz

  1. Pingback: Der iPad als Brettspiel – Medici und Carcassonne « Ws Blog

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