Filter- und Redundanzprobleme: Oder die Buzz – Twitter – 4sq – Facebook – Frage

Nun gibt es also noch Buzz, und ich muss kein Konto einrichten, sondern kann mit meinem Gmail-Account gleich loslegen. Gesagt, gebuzzt: Und gleich auch noch Twitter eingebunden.

Nun passierte also das: Ich wurde bei Foursquare Mayor von irgendwas. — Gut, vielleicht ein paar Begriffserklärungen vorweg:

Buzz: Die Möglichkeit von Google, andereren Usern zu kommunizieren, was man grad so denkt, fühlt, liest etc.

Foursquare: Mobile Applikation (z.B. auf iPhone), die per GPS erlaubt an gewissen Orten (die man selbst erstellen kann) »einzuchecken«, d.h. anderen Usern mitzuteilen, dass man gerade dort ist. Warum würde man das tun? Um Beispielsweise Tipps zu diesem Ort abgeben und lesen zu können, oder weil man zu viel Zeit hat, oder weil man grad ein iPhone hat. Wer am meisten einen Ort besucht hat, wir dessen Mayor.

Twitter: Darauf bin ich hier schon mal eingegangen.

Also, zurück zum Beispiel: Ich werde Mayor. Diese Tatsache wird automatisch per Twitter weiterverbreitet, mein Twitterfeed wird automatisch in Buzz eingefügt – und wenn ich will sogar automatisch auch in Facebook.

Wer nun mich also auf Foursquare, Twitter, Facebook und Buzz verfolgt, liest vier Mal dasselbe. Wer nur an einem Ort mein Freund ist, nur einmal.

Wie soll man mit dem Problem umgehen?

Bisher ist mir keine Lösung bekannt. Prominente Social-Media-Experten raten, generelle Verknüpfungen auszuschalten (z.B. Sascha Lobo). Die Frage wäre dann: Wofür brauche ich Twitter – Buzz – Facebook? Warum will ich drei verschiedene Medien brauchen? Wie sortiere ich genau meine Botschaften?

Als das scheint mir noch klärungsbedürftig. Irgendwann werden wir wohl nur noch etwas brauchen: Und ich tippe mal auf Google. Oder wir können wegfiltern, was wir nicht lesen wollen.

2 thoughts on “Filter- und Redundanzprobleme: Oder die Buzz – Twitter – 4sq – Facebook – Frage

  1. haha, lobo, den hab ich letzte woche noch bei der lottmann-buchpräsentation gesehen.
    joachim lottmann ist gott und google wird die weltherrschaft an sich reissen.
    so sieht’s aus.

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