Kerngeschäft – Eindrücke auf »Die Post« 

Heute musste ich eine Einzahlung vornehmen. Und zwar sofort. Das macht man – so erinnerte ich mich – auf der Post. Nur: Nicht jede Poststelle kann das. In Zürich gibt es ungefähr noch zwei Poststellen. Dafür kann man dort noch viel mehr als nur Einzahlungen machen, und da man zuerst wie früher nur in Italien beim Metzger, eine Nummer ziehen muss, hat man auch genügend Zeit, um sich:

  1. DVDs zu kaufen
  2. Müllsäcke zu besorgen
  3. sich zu verpflegen
  4. Acessoires für eine Reise zu erstehen
  5. ein Trottinett proberzufahren
  6. Papeterieartikel zu kaufen
  7. seinen Kindern ein ferngesteuertes Auto zu schenken (oder nicht)
  8. in Kochbüchern zu schmökern
  9. ein wunderschönes Portemonnaie zu kaufen
  10. sich gleich einen neuen Drucker zu besorgen
  11. oder ein Handy
  12. was für den süssen Zahn zu tun
  13. und sich mal wieder ein Konzert zu gönnen.

Nun gut – die Schuld an dieser Entwicklung tragen wir, die keine Briefe mehr verschicken, keine Einzahlungen mehr am Schalter vornehmen und uns die neuen Macs per UPS schicken lassen.

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