Kurt W.

Wenn man eine 17-jährige Gymnasiastin ist oder was auf sich hält, dann braucht man einen zweiten Vornamen, den man entweder ausschreibt und sich dann stolz »Diana Natascha Müller« nennt, oder den man clever zu einer »middle inital« verkürzt und sich Frank A. oder Kurt W. nennt – und mit diesem »Doktortitel des kleinen Mannes« ausgestattet zumindest in der beschaulichen Medienlandschaft der Schweiz den totalen Durchblick für sich reklamieren kann. (Btw. kann angemerkt werden, dass er sich ähnlich wie Frau Martelli recht gut gehalten hat für sein Alter, bzw. seine spärlichen Haare gekonnt in Pose setzt. Bildquelle)Über Kurt W. schreibe ich aber nur, weil ich seine Blogismus-Kolumne erst eben entedeckt und vor allem auch Hogenkamps Reaktion, weil dort steht, was mich eigentlich beschäftigt hat: Warum schafft es die Weltwoche nicht, ihren Content online zu veröffentlichen, ohne irgendwelche Artikel kosten- oder abopflichtig zu gestalten? Welchen Sinn kann das nur haben? (Ja, ich weiß – der Sinn sollte sein, dass man die Weltwoche abonnieren täte oder ihr Geld bezahlt, um einen Artikel online lesen zu können. Aber wie viele Leute haben das wohl schon getan?) Beim Chefredaktor des Guardians könnte man sich da etwas weiterbilden.

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