Pool Crashing – und so

Der Tagi macht ja neuerdings mehr Artikel über andere Artikel (Bundesratsbunker im Blick, Pool Crashing in der WOZ) als eigenen Content zu liefern. Aber Pool Crashing verdient tatsächlich unsere Aufmerksamkeit, denn es böte Gelgenheit, Massenphänomene wieder etwas zu unterlaufen.
Botellon scheint nur zu funktionieren, weil andere auch hinkommen. Grundsätzlich kann sich ja jede und jeder wo und wann es ihr oder ihm beliebt betrinken – lustig scheint das aber nur zu sein, wenn man das in Gruppen von Tausenden macht. Swimming Pools begüterter Mitmenschen laden aber auch zu ganz privaten Happenings ein, zu einem tête-à-tête, einem Familienausflug etc.: »Ich brauche nur mal kurz ihren Pool.« Sollte einfach zu einer Selbstverständlichkeit werden. So wie man in ein Klassenlager kein Necessaire mitzunehmen braucht, denn schliesslich haben Kollegen auch Zahnbürsten. Nehmen, was andere nicht brauchen – dadurch sind wir stark geworden und das sollten wir auch weiterhin so halten.

3 thoughts on “Pool Crashing – und so

  1. Auch bei mir zu Hause fanden es einige junge Leute amüsant nachts um halb zwei in den Pool zu springen und das, obwohl noch Licht brannte. Es wurde kein Schaden angerichtet – deshalb was solls?

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