Do not reply

Oft verschicken Firmen Emails von Adressen aus, auf die sie keine Antwort erhalten möchten. Das ist verständlich – gibt es doch speziell dafür angestellte Leute, die verschiedenen Emails zu lesen, die Kunden so schicken können.
Einige Firmen – vor allem in den USA, offenbar – verwenden dafür die Adresse xy@donotreply.com. Im Jahre 2000 hat ein findiger Blogger die Domain donotreply.com gekauft und erhält nun sämtliche Mails, die an diese Adressen geschickt werden, auch die, welche ein System »bounct«, also automatisch zurückschickt. Oft sind darin aber auch die ersten Mail als Reply enthalten. Resultat: Der gute Mann (chet heisst er offenbar) erhält Mails mit privaten Daten von Banktransfers über Materialverschiebungen im Irak bis zu unsicheren Computersystemen.
Liest man den Blog, so wird man selbst als vertrauensvoller Netzbenutzer wie ich etwas verunsichert, hab ich mir doch grad ein .mac-Account gegönnt und synchronisiere nun alle sensiblen Daten mit dem Internet.

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