Filme

Das Loch hat mir Zeit gewährt, aufzuholen:
1. All the President’s Men (1976): Wenn Schreibmaschinen Hauptrollen spielen (akustisch, optisch, sehr stark eingesetzt), die Wahrheit ohne Possessivpronomen benutzt werden kann und Journalisten fähig sind, „to make a difference“ – ist man wohl in den 70er-Jahren. Man wünschte sich, investigativer Journalismus wäre auch heute noch zu solchen Enthüllungen in der Lage.
2. The Godfather I-III (1972-1990): Auch hier entfaltet ein einfaches Setting (trotz enorm vielen Personen, die man kaum überblicken kann) einen Sog, der seinesgleichen sucht. Was man in Michael Mann-Filmen sehen kann, ist bei The Godfather alles schon da: Männer, die Geschäfte abwickeln, die Familie schützen und für alle das Beste wollen – und sich dabei isolieren, zugrunde gehen. Dass man wissen muss, wie man eine solche Geschichte erzählt, muss nicht gesagt werden – die Szenen sprechen auch für sich, sie sind von einer Perfektion, die so natürlich wirkt, dass man sich wundert, warum man diese Filme nicht schon viel früher und viel öfter gesehen hat.
Und Marianna hat da was Nettes dazu geschrieben, mit Simpsonsverweis und Rezept – zwei key-ingredients für einen perfekten Blogeintrag!

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