Bergidylle

Man denke sich folgendes Panorama:Was bei diesem Eindruck fehlt, ist die akustische Kulisse: Schüsse – offenbar aus mehrere Sturmgewehren 90 – gehen den feierabendlichen Einheimischen wie den naherholenden Auswärtigen durch Mark und Bein. Warum gerade hier und jetzt geschossen werden muss, können wohl nur Leute wie Nationalrat Ulrich Giezendanner erklären, der in der SI verlauten liess, er habe noch gelernt, das Sturmgewehr „wie seine Braut“ zu behandeln. Bei solchen Äusserungen müssen immer beide Richtungen bedacht werden: An welche Behandlungsmethoden, die der gute Nationalrat normalerweise seiner Braut angedeihen lässt, hat er wohl in Bezug auf sein Sturmgewehr gedacht? Und: Behandelt er wohl seine Braut auch wie sein Sturmgewehr? (In der SI handelt es sich um eine Frau, bei der man im ländlichen Aargau wohl sagen würde, es sei noch eine „Rassige“ mit einer „lässigen“ Frisur.)
Hoffen wir also, die fleissigen Schützen in den Bergen gehen mit ihren Sturmgewehren den nationalrätlichen Vorstellungen entsprechend um?

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