Tingler und Roten

Gerade Tinglers Blog entdeckt und mich recht amüsiert, er triffts recht gut (gut gefällt mir auch das Video bei Äschbi auf seiner Homepage (bzw. auf SFs Homepage), der Äschbi ist ja recht gereizt):

Frau Roten verkörpert nämlich den Typ der Kolumnistin, deren gesamtes Schreiben immer nur ein Kampf gegen die eigene Komplexbeladenheit ist, und da die Sorte Selbstironie nicht mal dann erkennt, wenn man ihr damit auf den Kopf haut, wirkt das Ganze so gewollt und verkrampft, wie die Sorte Roten eben ist. Und überdies fällt das ganze Getue so ’n bisschen in sich zusammen, wenn man sie trifft und sie kein Wort rauskriegt und sich zusammenkauert. Aber gegen die Roten als Person hab ich gar nichts. Ich kenne sie ja überhaupt nicht. Ich habe während des Fluges nur, während ich, wie Frau Roten richtig schreibt, gewohnheitsmässig unaufhörlich auf Richie einquasselte, in meinem indirekten Blickfeld gesehen, wie sich am Ende der Sitzreihe ein stummes kleines Geschöpf gegen die Kabinenwand presste.
Eine andere Frage ist die, warum das Magazin des Tages-Anzeigers überhaupt seine Spalten für so Mädchengetue auf Pausenhof-Niveau breit macht

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