SF spart – und…

Im Tagi gelesen: SF streicht Formel 1 aus Programm – da nur eine Gebührenerhöhung von 2,5% bewilligt wurde. Peter Sauber ist empört, schliesslich wollten das so viele Leute immer schauen; Formel 1 auf Schweizerdeutsch, und erst recht, seit BMW den Sauber-Renn“stall“ übernommen hat. Drei Gedanken ergeben sich sofort:
a) Man könnte an sinnloseren Orten sparen.
b) Es gibt ja Formel 1 immer noch auf Sendern mit kompetenten und kritischen Moderatoren.
c) Man könnte auch an Orten sparen, wo der Öffentlichkeit nicht ganz so schmerzhaft ins Bewusstsein gerückt wird, dass gespart wird.

Und c) führt gleich zu weiteren Überlegungen, die sich auch aus dem Tagi-Text ergeben: SF macht nicht transparent, wo genau wie viel gespart wird. Warum auch? Schliesslich wird es ja über Zwangsgebühren finanziert, wer würde da schon Transparenz erwarten. (Man liest ja auch in der Weltwoche, dass SF auch keine Auskunft über Produktionskosten von Sendungen abgibt.) Alle Ironie beiseite: Das muss ein Ende haben. Die genauen Daten (Zuschauerzahlen, Kosten, Gehälter etc.) müssen von SF jährlich publiziert werden und Entscheide so begründet. Dass da gewisse Leute selbstherrlich ein Programm machen ohne dem Markt ausgesetzt zu sein, wirkt leicht anachronistisch.

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