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	<title>Warum alles auch ganz anders sein könnte.</title>
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	<description>Philippe Wampfler bloggt.</description>
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		<title>Twitter, nicht Facebook: Social Media privat und beruflich nutzen</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/27/twitter-nicht-facebook-social-media-privat-und-beruflich-nutzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Reihe von Berufen, in denen man viel mit Kundinnen, Patienten, Mandantinnen, Schülerinnen und Studierenden zu tun hat. Social Media bieten sich an, um  niederschwellige Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten. Selbstverständlich kann man in seiner beruflichen Rolle darauf verzichten, im &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/27/twitter-nicht-facebook-social-media-privat-und-beruflich-nutzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2165&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Reihe von Berufen, in denen man viel mit Kundinnen, Patienten, Mandantinnen, Schülerinnen und Studierenden zu tun hat. Social Media bieten sich an, um  niederschwellige Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten.</p>
<p>Selbstverständlich kann man in seiner beruflichen Rolle darauf verzichten, im Netz präsent zu sein: Eine Email-Adresse anbieten und damit hat sichs. Ich will nicht für Social Media Werbung machen. Für viele handelt es sich um einen vergnüglichen Zeitvertrieb, viele finden es stressig, so regelmäßig und intensiv zu kommunizieren &#8211; und andere unerlässlich.</p>
<p><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/twitter-logo-neu-v6.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2166" title="twitter-logo-neu-v6" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/twitter-logo-neu-v6.png?w=450&#038;h=276" alt="" width="450" height="276" /></a></p>
<p>Aber ich möchte für den vermehrten Einsatz von Twitter plädieren. Twitter hat gegenüber Facebook zwei entscheidende Vorteile:</p>
<ol>
<li>Erstellt man ein öffentliches Twitter-Profil, dann können die Nachrichten, die man verschickt, auf dem Netz eingesehen werden. Gerade im beruflichen Umfeld heißt das, dass es keine private oder halb-private Kommunikation gibt &#8211; ein massiver Vorteil, wie ich finde. [Bei Twitter gibt es die Möglichkeit privater Nachrichten zwar auch, ich nutze die aber nur zum Verschicken von Telefonnummern o.Ä.].</li>
<li>Dadurch muss man auch nicht befreundet sein. Wenn jemand lesen will, was ich schreibe, kann er oder sie das jederzeit anonym <a href="http://twitter.com/kohlenklau">hier</a> einsehen. Ich werde es nicht erfahren. Anders bei Facebook: Dort braucht es in den meisten Fällen Freundschaftsanfragen oder Abos, von denen die Publizierenden immer erfahren.</li>
</ol>
<p>Diese zwei Vorteile sind mit einem massiven Nachteil verbunden: Man darf sich keine Fehler erlauben, gerade weil die Nachrichten öffentlich sind. Ein sinnvolles, halb-privates und halb-berufliches Twitterprofil weist auf interessante Texte hin, enthält Meinungen, zu denen man öffentlich stehen kann, unterhält und vermittelt möglicherweise ein paar Eindrücke aus dem Leben der twitternden Person &#8211; aber wiederum: Nur solche, von denen alle wissen können und sollen.</p>
<p>Diese Botschaften können aber alle gelesen und sogar in einer Zeitung zitiert werden, wie ich finde. Dazu hat sich eine interessante Diskussion zwischen Journalisten ergeben, die man <a href="http://storify.com/djsojus/durfen-tweets-von-journalisten-in-stories-zitiert">hier</a> nachlesen kann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2165/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2165&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Souveräner Umgang mit Kritik &#8211; und noch was zur Weltwoche</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/26/souveraner-umgang-mit-kritik-und-noch-was-zur-weltwoche/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/26/souveraner-umgang-mit-kritik-und-noch-was-zur-weltwoche/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Baur]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Leuenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Paul Engeler]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Meinung nach ist folgende Strategie im Umgang mit Kritik erfolgreich und souverän: Unsachliche und rein polemische Kritik ignorieren &#8211; und zwar konsequent. Alle anderen Arten von Kritik zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie unzutreffend, nur bedingt sachlich und teilweise &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/26/souveraner-umgang-mit-kritik-und-noch-was-zur-weltwoche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2160&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach ist folgende Strategie im Umgang mit Kritik erfolgreich und souverän:</p>
<ol>
<li>Unsachliche und rein polemische Kritik ignorieren &#8211; und zwar konsequent.</li>
<li>Alle anderen Arten von Kritik zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie unzutreffend, nur bedingt sachlich und teilweise polemisch ist.</li>
<li>Nachfragen, wie die Kritik genau gemeint ist. In einen Dialog treten, wie das Moritz Leuenberger in <a href="http://www.moritzleuenberger.ch/reden/reden-2011/81-kommunikation-heisst-gemeinsamkeit">einer interessanten Rede</a> empfohlen hat.</li>
<li>Die Kritik würdigen und bekannt geben, welche Aspekte man bedeutsam findet.</li>
<li>Konkrete Massnahmen vorschlagen, um kritisierte Probleme zu lösen.</li>
</ol>
<div>Man signalisiert, dass man sicher und kompetent genug ist, um sich Kritik auszusetzen. Zudem ist man willig, eigene Haltungen und Handlungen zu überdenken und zu überprüfen. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen (3.), erlaubt einem auch, widersprüchliche oder unzutreffende Kritik als solche zu entlarven.</div>
<p>Zwei Dinge müssen unter allen Umständen vermieden werden:</p>
<ul>
<li>Zu sagen, die KritikerInnen hätten nicht Recht.</li>
<li>Zu sagen, die eigenen Fehler seien nicht so schlimm, weil auch andere sie machten.</li>
</ul>
<p>Damit versetzt man sich in eine Abwehrhaltung. In einem früheren <a href="http://philippe-wampfler.com/2011/10/08/wie-man-auf-kritik-nicht-reagieren-sollte-kurt-imhofs-kritik-an-der-medienqualitat/">Post</a> habe ich geschrieben: »Wer Kritik reflexartig abweist, bestätigt sie implizit immer.«</p>
<p style="text-align:center;"><em>* * * </em></p>
<div id="attachment_2161" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/ohne-titel-8.jpg"><img class="size-full wp-image-2161" title="Ohne Titel 8" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/ohne-titel-8.jpg?w=450&#038;h=240" alt="" width="450" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Ausriss aus der Weltwoche vom 26. Januar 2012</p></div>
<p>Vor diesem Hintergrund möchte ich die Strategie der Weltwoche im Fall Hildebrand kurz kommentieren. Mittlerweile finde ich die Publikation der Dokumente und die damit verbundenen, übertriebenen und falschen Aussagen in der Ausgabe vom 12. Januar nicht mehr besonders problematisch. Es wurden journalistische Standards verletzt und Fehler gemacht: Allerdings hätten wohl alle Wochenpublikationen der Schweiz diese Geschichte in ähnlicher Form gebracht, hätten sie diese Daten, Informationen und diese Quelle gehabt.</p>
<p>Problematisch finde ich die Verbohrtheit, mit der die Verantwortlichen damit ringen, ihre Fehler zuzugeben und sich der Kritik zu stellen. Auch hier bin ich mir nicht sicher, ob andere Zeitungen und Zeitschriften das besser könnten &#8211; eine gewisse Immunität gegen Kritik scheint unter Journalistinnen und Journalisten zu den Gepflogenheiten zu gehören. Aber in der Weltwoche wird diese Sturheit noch mit dem übertriebenen Herausstreichen der eigenen Leistungen und dem Wiederholen zumindest problematischer Aussagen garniert.</p>
<p>Hier einige Beispiele:</p>
<p>Urs Paul Engeler auf <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=99763">persoenlich.com</a>:</p>
<blockquote><p><em>Sie spielen auf die Hildebrand-Affäre an. Verschiedene Seiten werfen Ihnen vor, Sie hätten unjournalistisch gearbeitet, weil Sie Ihre Information nicht von einer zweiten Person verifizieren liessen. Werden Sie beim Referat darauf eingehen?</em></p>
<p>- Vielleicht frage ich in einem Nebensatz, wie viele Zweitquellen die andern Medien konsultiert haben, als sie kritiklos das lügenhafte Communiqué von Bundesrat und Bankrat vom 23. Dezember 2011 abdruckten. Oder aus wie vielen Quellen die (vom Gesamtmedienverbund wiederholte) Falschmeldung der &#8222;NZZ am Sonntag&#8220; geschöpft wurde, Frau Hildebrand habe die umstrittene Transaktion auf ihrem eigenen Konto durchgeführt. Wahrscheinlicher aber ist, dass ich schlicht darauf hinweise, dass meine Darstellung der Hildebrandschen Devisengeschäfte richtig war, zweitens einen Transparenz-Schub ungeahnten Ausmasses bewirkt und dringend nötige personelle Folgen ausgelöst hat.</p></blockquote>
<p>Alex Baur in der Weltwoche vom 26. Januar zur Kritik des Informanten R.T.:</p>
<div>
<blockquote><p>Auch das wäre ein interessantes Thema für den Presserat: Dürfen Journalisten den Sarasin­-Informatiker R[…]. T. , der zu seinem eigenen Schutz in einer psychiatrischen Klinik interniert wurde, mit Interviews be­drängen? Wie sind die Aussagen eines psy­ chisch angeschlagenen Mannes zu werten, der um seine Existenz kämpft? Sind sie journalistisch überhaupt verwertbar? Wie weit dürfen Medien in eine Strafuntersu­chung eingreifen? Man würde zumindest eine gewisse Zurückhaltung erwarten.</p></blockquote>
<p>Und noch ein Beispiel aus dem Text von Roger Köppel, ebenfalls aus der Weltwoche vom 26. Januar:</p>
<blockquote><p>Die nach dem Weltwoche­-Artikel veröffentlich­ten E­-Mails belegten schliesslich, dass Hilde­brand sehr wohl im Bild gewesen war und auch die fragliche Transaktion über seinen Bankbe­rater und die Frau höchstpersönlich angeord­net hatte. Die Recherchen waren richtig.</p></blockquote>
<p>Dazu ein kurzer Kommentar: Anstatt zuzugeben, die Weltwoche habe Aussagen gemacht, die sie nicht habe belegen können, unternimmt Köppel eine rhetorische Volte, die nicht gelingen kann: Dokumente, welche erst nach der Publikation der Weltwoche veröffentlicht worden sind (und welche die Weltwoche nicht kannten), belegten etwas, was in den Recherchen gar nicht zum Ausdruck kam &#8211; und das so nicht einmal stimmt: Es gibt keinen Beleg dafür, Hildebrand habe die »fragliche Transaktion […] höchstpersönlich angeordnet«. Das Wort ist strapaziert: Aber diese Aussage ist eine Lüge.</p>
<p>Ein sehr genauer <a href="http://www.zeit.de/2012/05/CH-Weltwoche/komplettansicht">Kommentar</a> zur Ausrichtung und zum Vorgehen der Weltwoche findet sich in der heutigen Ausgabe der Zeit Schweiz.</p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2160/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2160&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>»links« &#8211; Gedanken zu einem Begriff</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/24/links-gedanken-zu-einem-begriff/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Argumente]]></category>
		<category><![CDATA[link]]></category>
		<category><![CDATA[Linke und Nette]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag es nicht, als »Linker« bezeichnet zu werden. Das hat drei Gründe: Erstens erscheint es mir als eine Abwertung meiner Haltungen und meiner Denkweise, weil sie als Resultat einer Art politischen Infektion betrachtet werden. Zweitens werden die Haltungen auf &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/24/links-gedanken-zu-einem-begriff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2151&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag es nicht, als »Linker« bezeichnet zu werden. Das hat drei Gründe: <em>Erstens</em> erscheint es mir als eine Abwertung meiner Haltungen und meiner Denkweise, weil sie als Resultat einer Art politischen Infektion betrachtet werden. <em>Zweitens</em> werden die Haltungen auf finanzielle Interessen reduziert: »Linke« sind staatsgläubig, weil sie vom Staat finanziell abhängig sind. Diese Reduktion ärgert mich natürlich besonders, weil ich meinen Lohn tatsächlich vom Staat beziehe. Gleichwohl ist es ein unredliches Argument, weil es nicht meine Aussagen, sondern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem">meine Person in den Blick nimmt</a>. <em>Drittens</em> ist der Begriff negativ konnotiert: »Linke« sind »Nette« und damit auch naiv, weltfremd, ignorant. Sie haben, so scheint es, gute Absichten, handeln aber so, dass sie das Gegenteil bewirken. Diese Konnotation geht zurück auf eine der ersten vielbeachteten SVP-Kampagnen, das so genannte »Messerstecher-Plakat« von 1993:</p>
<p><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/messerstecher1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2152" title="Messerstecher1" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/messerstecher1.jpg?w=450" alt=""   /></a></p>
<p>Betrachten wir der Vollständigkeit halber noch eine politologische Definition. In den Erläuterungen zur Parlamentskarte von <a href="http://www.sotomo.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=54:aboutmichael&amp;catid=39:personen&amp;Itemid=100">Michael Hermann</a> steht [<a href="http://www.sotomo.ch/images/dienstleistungen/parlamentskarte_methode.pdf">pdf</a>]:</p>
<blockquote><p>«Links» steht für ein Staatsverständnis, das Wohlfahrt und Ausgleich ins Zentrum stellt, im «rechten» Staatsverständnis stehen dagegen Ordnung und Sicherheit im Fokus. Die Links-Rechts-Achse kann dabei nicht auf den Nenner «mehr oder weniger Staat» reduziert werden. Die Parlamentarier im rechten Spektrum des politischen Raums setzen jedoch die Prioritäten anders als jene des linken. Statt für den Ausbau des Wohlfahrtstaats setzten sie sich für die Stärkung von Armee und Polizei ein. Entlang der Links-Rechts-Achse verlaufen ausserdem Abstimmungen zu Umweltschutz und zum Asylwesen. Die Parlamentarier auf der linken Seite des Raums stimmen dabei für mehr Umweltschutz und für ein an humanitären Prinzipien ausgerichtetes Asylwesen.</p></blockquote>
<p>Auch diese differenziertere Begriffsverwendung ist für mich nicht befriedigend. Ich habe den Anspruch, Probleme zu analysieren, sie aus mehreren Perspektiven zu sehen und verschiedene Lösungsvorschläge zu prüfen. Den Haltungen, die ich dann einnehme, wird eine solche Klassifikation nicht gerecht. Was sagt es aus, wenn ich in einigen Fällen dafür bin, dass die Polizei gestärkt wird, in anderen Fällen dagegen? Was sagt es aus, wenn ich dafür plädiere, dass der Staat Armen dabei hilft, ein menschenwürdiges Leben zu führen, aber gleichzeitig auch sehe, dass es in einem sinnvollen Rahmen finanzielle Anreize braucht, um Leistungen zu erbringen?</p>
<p>Letztlich stört mich auch, dass in der Diskussion über politische Meinungen und die Gesellschaftsordnung oft ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falsches_Dilemma">falsches Dilemma</a> eingesetzt wird: Wer sich an den Auswüchsen und Auswirkungen eines globalisierten, durch staatliche Eingriffe nur unzureichend gesteuerten Kapitalismus stört, fordert nicht eine politische Ordnung, wie sie im real existierenden Kommunismus herrscht und geherrscht hat. Es gibt nicht den einen, reinen Kapitalismus &#8211; und es gibt auch nicht nur eine Alternative. Es wäre wünschenswert, in Diskussionen auf der Ebene der Argumente zu bleiben: Nicht ideologische Verkürzungen einsetzen, nicht persönliche Umstände ins Spiel bringen und nicht historische Gegebenheiten heranziehen, die sich nicht direkt auf die Argumente beziehen.</p>
<p style="text-align:center;"><em>* * * </em></p>
<p><em>Anmerkung vom 24. Januar, 13.30</em>:<br />
<em>Die folgende Passage war der ursprüngliche Schlussabschnitt des Posts. Ich finde ihn &#8211; nach der Diskussion in den Kommentaren &#8211; unglücklich. Ich hätte gerne Beispiele für beeindruckende gesellschaftspolitische Analysen, die zu einem Ergebnis geführt haben, das niemand als »links« bezeichnen würde.</em></p>
<p>Aber die Frage ist, ob eine präzise, auf Fakten beruhende, intelligente Analyse der gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten nicht automatisch zu einer »linken« Position führt, wie das gestern auf Twitter diskutiert worden ist:</p>
<blockquote class='twitter-tweet'><p>50% finden super, 50% sagen: Linke Medien halt&#8230; RT &#8220;@<a href="https://twitter.com/andy_lehmann">andy_lehmann</a>: @<a href="https://twitter.com/patrik_mueller">patrik_mueller</a>: wer klingelt denn so? Gibt es ein Positionen-Ranking?&#8221;&mdash; <br />Patrik M&#252;ller (@patrik_mueller) <a href='http://twitter.com/#!/patrik_mueller/status/161440696140709889' data-datetime='2012-01-23T13:30:36+00:00'>January 23, 2012</a></p></blockquote>
<blockquote class='twitter-tweet'><p>@<a href="https://twitter.com/mbinswanger">mbinswanger</a> @<a href="https://twitter.com/patrik_mueller">patrik_mueller</a> Ungefragte Antwort: Meistens l&#228;sst sich &quot;links&quot; sein eben nicht vermeiden, wenn man eine Frage analysiert&#8230;&mdash; <br />C&#233;dric Wermuth (@cedricwermuth) <a href='http://twitter.com/#!/cedricwermuth/status/161472693865168896' data-datetime='2012-01-23T15:37:44+00:00'>January 23, 2012</a></p></blockquote>
<p>Diese Frage ist echt: Immer wieder wird debattiert, ob es rechte Intellektuelle gibt. Damit meine ich insbesondere Denkende, die unabhängig sind und aus ihrer Ideologie keinen Profit schlagen, sondern mit und in ihrem Denken begründen. Vorschläge nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2151&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zwei Wochen mehr Ferien, anyone?</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/22/zwei-wochen-mehr-ferien-anyone/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[BfS]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[sechs Wochen Ferien für alle]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zwischen zwei gleichwertigen Jobangeboten wählen kann, von denen das eine sechs Wochen bezahlte Ferien und das andere vier Wochen ermöglicht, dürfte die Wahl nicht schwer fallen. Gleichwohl scheint es höchst unsicher, dass die stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer einer Volksinitiative &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/22/zwei-wochen-mehr-ferien-anyone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2147&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zwischen zwei gleichwertigen Jobangeboten wählen kann, von denen das eine sechs Wochen bezahlte Ferien und das andere vier Wochen ermöglicht, dürfte die Wahl nicht schwer fallen. Gleichwohl scheint es höchst unsicher, dass die stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer einer <a href="http://www.sechswochenferien.ch/">Volksinitiative</a> zustimmen, die sechs Wochen Ferien für alle Arbeitnehmenden ermöglichen würde.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/22/zwei-wochen-mehr-ferien-anyone/"><img src="http://img.youtube.com/vi/f9MHuvZA-ZE/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Das erstaunt zunächst, da sich so viele Menschen Gedanken über ihre <em>work-life-balance</em> machen, sich damit beschäftigen, dass Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschmelzen und neue Technologien häufig eingesetzt werden, damit man mehr arbeitet anstatt weniger. Man würde erwarten, dass das Bewusstsein über Burnout-Prozesse [<a href="http://www.arbeitsmedizin.ch/fileadmin/public/Dokumente/Burnout/Burnout_%20Broschuere_sa.pdf">pdf</a>] und die Bedeutung von Freundschaften und familiären Beziehungen zu einer klaren Annahme der Initiative führen würden.</p>
<p>Warum ist dem nicht so? Der naheliegende Grund sind die Kosten. Der Bundesrat schreibt in seiner Botschaft zur Initiative, mit der er sie zur Ablehnung empfiehlt [<a href="http://www.admin.ch/ch/d/ff/2010/4671.pdf">pdf</a>]:</p>
<blockquote><p>Es ist nicht einfach, die Kosten längerer Ferien zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind nicht nur die Lohnkosten, sondern auch die zusätzlichen administrativen Kosten, die mit mehr Personal verbunden sind. Im Gegenzug ist damit zu rechnen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dank längerer Ferien ausgeruht und somit motivierter und konzentrierter sind und dass daraus wiederum eine höhere Arbeitsproduktivität resultiert. Aufgrund früherer Untersuchungen ist der Bundesrat davon ausgegangen, dass eine Woche mehr Ferien die Lohnkosten um 2 % erhöht. […] Daraus folgt, dass eine Erhöhung des Ferienanspruchs von vier auf sechs Wochen zu um 4 % höheren Lohnkosten führt.<br />
Wie die Unternehmen auf die Verpflichtung reagieren, mehr Ferien gewähren zu müssen, dürfte wesentlich vom wirtschaftlichen Umfeld abhängen. Einige Unternehmen werden in der Lage sein, die höheren Personalkosten mit Produktivitätsfortschritten zu finanzieren. Andere Unternehmen werden nicht umhin kommen, Änderungskündigungen auszusprechen, mit dem Ziel, mehr Personal weniger Lohn zu zahlen. Ist dies nicht möglich, bleibt den Unternehmen nur noch die Möglichkeit, Stellen abzubauen oder die Geschäftstätigkeit ganz einzustellen.</p></blockquote>
<p>Das ist letztlich auch der Grund für die Ablehnung des Bundesrates: Die Kosten wären zu hoch, die Konsequenzen ein Stellenabbau oder eine Lohneinbusse bei den Arbeitsnehmenden.</p>
<p>Die Erhöhung der Lohnsumme um 4% muss jedoch im Kontext betrachtet werden. Dieser Kontext ist zunächst die Produktivität. Sie ist in der Schweiz zwischen 1991 und 2006 um jährlich 1.2% gewachsen (neuere Zahlen kenne ich nicht, die Zahlen <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/04/22/publ.html?publicationID=3374">basieren auf einer Publikation des BfS</a>), der Index stieg von 100 auf 120, also um rund 20%.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/ohne-titel-7.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2148" title="Ohne Titel 7" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/ohne-titel-7.jpg?w=585&#038;h=333" alt="" width="585" height="333" /></a></p>
<p>Dieser Produktivitätssteigerung steht eine Reallohnerhöhung von einem Indexwert von 277 (1991) auf 289 (2006) gegenüber (<a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/data/02.html">Zahlen ebenfalls vom BfS</a>), also eine Erhöhung um 4.3% (nominal 24.4%).</p>
<p>Diese Zahlen kann man nun nicht so einfach in einen Bezug setzen. In der hier diskutierten Periode wurde in der Schweiz mehr und viel produktiver gearbeitet. Diese Produktivität hat sich jedoch für die Arbeitnehmenden kaum gelohnt: Sie verdienen zwar leicht besser, ihr Ferienanspruch hat sich aber sei 1983 nicht verändert.</p>
<p>Andererseits lässt sich für Arbeitgebende eine Produktivitätssteigerung nicht einfach monetarisieren, wohl aus zwei Gründen: Erstens verschafft diese Steigerung nur dann einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie größer ist als die der Konkurrenz, zweitens ist sie wohl zu einem großen Teil auch Investitionen in Technologie geschuldet, die nicht direkt mit dem Faktor Arbeit zusammenhängen.</p>
<p>Gleichwohl sprechen die Zahlen dafür, dass sich die Schweiz sechs Wochen Ferien leisten kann. Wenn Teile der damit verbundenen Steigerung der Lohnkosten auf die Arbeitnehmenden überwälzt werden, erhalten sie dafür einen Gegenwert. Sechs Wochen ermöglichen einen Abstand von der Arbeit, sie ermöglichen längere Reisen, spontane Ausflüge, echtes Abschalten, kurz: Mehr Lebensqualität. Die darf etwas kosten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2147/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2147/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2147&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">phwampfler</media:title>
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			<media:title type="html">Ohne Titel 7</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie man in einer Woche zu 3500 Hits kommt &#8211; eine Kurzanalyse</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/19/wie-man-in-einer-woche-zu-3500-hits-kommt-eine-kurzanalyse/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/19/wie-man-in-einer-woche-zu-3500-hits-kommt-eine-kurzanalyse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Haekelschwein]]></category>
		<category><![CDATA[Monitorin]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hogenkamp]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein SOPA-Post war in den letzten Tagen recht erfolgreich &#8211; für meine Verhältnisse. Schon am ersten Tag habe ich recht viele Leserinnen und Leser mit dem Artikel erreicht, danach erlosch das Interesse, wie das üblich ist. Diese Woche wurde der &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/19/wie-man-in-einer-woche-zu-3500-hits-kommt-eine-kurzanalyse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2140&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/bildschirmfoto-2012-01-19-um-11-03-58.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2141" title="Bildschirmfoto 2012-01-19 um 11.03.58" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/bildschirmfoto-2012-01-19-um-11-03-58.png?w=450&#038;h=176" alt="" width="450" height="176" /></a></p>
<p>Mein <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/">SOPA-Post</a> war in den letzten Tagen recht erfolgreich &#8211; für meine Verhältnisse. Schon am ersten Tag habe ich recht viele Leserinnen und Leser mit dem Artikel erreicht, danach erlosch das Interesse, wie das üblich ist. Diese Woche wurde der Artikel aber noch einmal stark verbreitet, so dass ich gestern über 1&#8217;200 Hits bekommen habe.</p>
<p>Wie kommen 3&#8217;500 Leute auf die Idee, einen Blogpost zu lesen?</p>
<ol>
<li>Durch eine Reihe von Links auf anderen Blogs (wohl rund 10), am prominentesten die <a href="http://blog.blogwerk.com/2012/01/18/in-eigener-sache-fur-die-meinungsfreiheit-im-internet/">Blogs von Blogwerk</a>, die den Link alle gepostet haben und der Blog <a href="http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2012-01/anti-sopa-am-mittwoch/">kotzendes-einhorn.de</a>.<br />
Total Hits über Bloglinks: Rund 200.</li>
<li>Über die Verbreitung via Twitter und Facebook: WordPress gibt an, der Link sei über 300 Mal getwittert worden, <a href="http://topsy.com/philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/?infonly=1">Topsy</a> meint, über 150 Mal. Auf Facebook wurde der Artikel etwas weniger häufig verbreitet, aber gleichwohl sicher über 100 Mal.<br />
Total Hits über Social Media: Rund 2400.</li>
<li>In der Google-Suche wird mein Post wird im Durchschnitt  in den Top 10 Ergebnissen für »SOPA« angezeigt.<br />
Total Hits über Suchmaschinen: Rund 600.</li>
<li>Direktzugriffe auf meine Seite und Abonnements (Email, RSS):<br />
Total Hits: Rund 300.</li>
</ol>
<p>Alle diese Zahlen basieren auf Analyse-Tools, aber auch auf Rundungen und Schätzungen.</p>
<p>Eine letzte Bemerkung noch zu den Hits über Twitter: <a href="http://hogenkamp.com/2012/01/13/gesucht-driver-x/">Peter Hogenkamp schätzt</a>, dass man 3% der Follower erreiche, die einen Tweet mit einem Link lesen. Ich habe wohl rund 1200 Hits über Twitter erhalten. Zurückgerechnet hätte ich also 40&#8217;000 Follower erreicht. Davon hat alleine <a href="https://twitter.com/#!/haekelschwein">@haekelschwein</a> über 16&#8217;000, die restlichen 150 Twitterer zusätzlich also 24&#8217;000 weitere. Dürfte ungefähr hinkommen. Fazit wäre also: Ein Link wird auf Twitter in rund 3% der Fälle angeklickt. Von meinen rund 900 Follower klicken also knapp 30 einen Link an, den ich twittere.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2140/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2140/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2140&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">phwampfler</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Bildschirmfoto 2012-01-19 um 11.03.58</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Eine Art Antwort der Weltwoche</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/18/eine-art-antwort-der-weltwoche/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/18/eine-art-antwort-der-weltwoche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 21:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut-Maria Glogger]]></category>
		<category><![CDATA[Lohntransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Thiriet]]></category>
		<category><![CDATA[Res Strehle]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Roger Köppel schreibt im Editorial der morgigen Weltwoche (19. Januar 2012): Grundsätzlich sind wir gegen politische Einmischungen in die Zeitungswirtschaft. Aber wir haben keine Bedenken, offenzulegen, was wir seit Amtsantritt wiederholen: Die Weltwoche ist im alleinigen Eigentum des Verlegers und Chefredaktors. Es &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/18/eine-art-antwort-der-weltwoche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2136&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Roger Köppel schreibt im Editorial der morgigen Weltwoche (19. Januar 2012):</p>
<blockquote><p>Grundsätzlich sind wir gegen politische Einmischungen in die Zeitungswirtschaft. Aber wir haben keine Bedenken, offenzulegen, was wir seit Amtsantritt wiederholen: Die <em>Weltwoche </em>ist im alleinigen Eigentum des Verlegers und Chefredaktors. Es gibt keine anonymen Geldgeber oder Einflussnehmer, wie die grossen Medienhäuser zu betonen nicht müde werden, um einen erfolgreichen Konkurrenten im Markt anzuschwärzen. Wir sind gerne bereit, die Karten auf den Tisch zu legen. Aber selbstverständlich nur, wenn die Lex <em>Weltwoche </em>für alle Zeitungs- und Medienunternehmen in der Schweiz gilt. Alle Zeitungen und Medien sollen ihre Aktionäre und Teilhaber outen, ihre Finanzierungen bekanntgeben, die Kreditbedingungen und Subventionen sowie, wo vorhanden, alle verbindlichen Abmachungen, die Einfluss haben auf die künftige Eigentümerstruktur. Wir sind überzeugt, dass da sehr aufschlussreiche Informationen ans Licht kämen.</p></blockquote>
<p>Ich lese diesen Schlussabschnitt als Antwort auf <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/16/fragen-an-die-weltwoche-eine-offene-mail/">meine erste Frage</a>. Die Antwort hieße dann: Es gibt Karten, die man auf den Tisch legen könnte. Die Tatsache, dass die Weltwoche Roger Köppel gehört, ist nicht die ganze Wahrheit.</p>
<p>Die Forderung, dass die anderen zuerst die Karten auf den Tisch legen müssen, scheint für mich dagegen zu sprechen, dass Köppel (wen er mit »wir« meint, ist mir nicht ganz klar geworden) zur Transparenz »gern bereit« ist.</p>
<p>Er wiederholt damit ein ähnliches Spiel, wie das <a href="https://p.twimg.com/AjdAMVPCEAAX7pa.jpg">Helmut-Maria Glogger heute im Blick am Abend</a> spielt: Der Tagi-Chefredaktor Res Strehle dürfe nur dann das Nettogehalt von Roger Köppel publizieren (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/schweiz/Laeckerli-Ems-und-Moergeli/story/13282331">Maurice Thiriet schreibt</a>, es betrage über 400&#8217;000 Franken netto), wenn er gleichzeitig auch sein eigenes Gehalt offen lege. Damit müsste wohl auch Glogger selbst sein Gehalt publizieren &#8211; und ich meines:</p>
<blockquote class='twitter-tweet'><p>Aus aktuellem Anlass: Das die Bruttolohntabelle der Mittelschullehrpersonen im Kt. Aargau. Ich bin 34 &amp; arbeite &lt; 80%.  <a href="http://twitpic.com/7vzndr"> twitpic.com/7vzndr</a>&mdash; <br />Philippe Wampfler (@kohlenklau) <a href='http://twitter.com/#!/kohlenklau/status/149234633559650304' data-datetime='2011-12-20T21:08:03+00:00'>December 20, 2011</a></p></blockquote>
<p>Es wäre doch ganz einfach: Mal mit gutem Beispiel vorangehen. Legen Sie doch die Karten auf den Tisch, Herr Köppel. Nur so setzen Sie die anderen unter Druck.</p>
<p style="text-align:center;"><em>* * *</em></p>
<p style="text-align:left;">Mittlerweile ist es Donnerstag, deshalb muss ich hinzufügen, dass die heutige Weltwoche eine zweite Antwort enthält, und zwar in der<a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/zimmermann.jpg"> Kolumne von Kurt W. Zimmermann</a>. Zimmermann behandelt das Thema Besitzverhältnisse in den Medien konkret und abstrakt. Interessant in ist dabei, dass er ein anderes Gehalt nennt, als Thiriet im Tagesanzeiger:</p>
<blockquote><p>Zuerst zum Konkreten. Als Roger Köppel 2006 die Weltwoche kaufte, musste er nach meinen Informationen gegenüber dem Verkäufer Tito Tettamanti eine fünfjährige Sperrfrist eingehen, während deren er nicht an Dritte ver- kaufen durfte. Dafür sicherte Tettamanti die Bankkredite ab, weil keine Bank einem Journalisten einfach so zwölf Millionen leiht. Seit 2007 hat Köppel jährlich zwischen ein und zwei Millionen Franken verdient und die Kredite zu gutem Teil zurückzahlen können. Levrat und Darbellay dürften enttäuscht sein: Das Blatt gehört heute seinem Herausgeber. Wenn er jetzt verkaufen würde, läge sein Profit bei etwa fünfzehn Millionen.</p></blockquote>
<div>
<blockquote><p>Nun zum Generellen. Hier haben für einmal die Populisten recht. Medien können nicht Transparenz bei Dritten verlangen, sich diesem Gebot aber in eigener Sache verweigern.<br />
Medienhäuser müssen heute schon ihre «namhaften Beteiligungen» öffentlich machen, wobei als «namhaft» mehr als rund zehn Prozent des Aktienkapitals gelten. Dieselbe Regelung erscheint auch gegen innen sinnvoll. Ich würde ein Gesetz unterstützen, wonach Medienhäuser all ihre Aktionäre benennen müssen, die mehr als zehn Prozentihres Kapitals halten. Wünschenswert wäre auch Transparenz über Kredite, Aktienrechte und Bürgschaften. Aber das werden die Branchengrössen wie Tamedia, Ringier und NZZ nicht zulassen.<br />
Medien müssen laut sein. Darum brauchen sie keine stillen Teilhaber.</p></blockquote>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2136/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2136&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Fragen an die Weltwoche &#8211; eine offene Mail</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/16/fragen-an-die-weltwoche-eine-offene-mail/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/16/fragen-an-die-weltwoche-eine-offene-mail/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. Januar 2011 habe ich eine offene Mail an die Weltwoche abgeschickt. Mir scheint, einem Medienunternehmen Fragen zu stellen ist die sinnvollere Vorgehensweise als ein Gesetz zu entwerfen, um Transparenz herzustellen. An: redaktion@weltwoche.ch. Sehr geehrter Herr Köppel, sehr geehrte Redaktionsmitglieder &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/16/fragen-an-die-weltwoche-eine-offene-mail/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2123&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Januar 2011 habe ich eine offene Mail an die Weltwoche abgeschickt. Mir scheint, einem Medienunternehmen Fragen zu stellen ist die sinnvollere Vorgehensweise als ein Gesetz zu entwerfen, um Transparenz herzustellen.</p>
<p>An: <a href="mailto:redaktion@weltwoche.ch">redaktion@weltwoche.ch</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Köppel,<br />
sehr geehrte Redaktionsmitglieder</p>
<p>Als medien- und politikinteressierter Mensch nimmt es mich schon seit längerem wunder, wie der Kauf der Weltwoche durch Roger Köppel finanziert worden ist. Konrad Weber hat diese Frage untersucht und bilanziert (<a href="http://konradweber.ch/pdf/1103_SJ_Finanzierung-Weltwoche.pdf">pdf</a>):</p>
<blockquote><p>Roger Köppel hat einen Preis gezahlt , der deutlich unter dem Marktpreis lag. Oder er muss Konditionen haben, die unter denen liegen, die der Markt sonst fordern würde. Oder er muss eine Bürgschaft oder andere Garantien haben. (Das allerdings hat Köppel nach entsprechenden Behauptungen Roger Schawinskis scharf zurückgewiesen.) Wie auch immer: Der Markt allein reicht für die Finanzierung nicht.</p></blockquote>
<p>Ich kann seine Überlegungen nachvollziehen, mir aber kein Urteil bilden. Deshalb bitte ich Sie, diese Frage in einer Ihrer nächsten Ausgaben zu thematisieren. Vielleicht gibt es gute Gründe, warum Sie diesbezüglich keine Transparenz herstellen möchten &#8211; und ich verstehe diese Gründe nicht.</p>
<p>Dann hätte ich noch eine weitere Frage, die damit nichts zu tun hat: Sie, Herr Köppel, verteidigen die Wehrpflicht in der Schweiz vehement, obwohl Sie selbst &#8211; so viel ich weiß &#8211; keinen Militärdienst geleistet haben. Warum nicht? Ganz allgemein würde ich einen autobiographischen Essay von Ihnen sehr gerne lesen &#8211; und ich denke, ich bin damit nicht allein.</p>
<p>Ich freue mich auf die Beantwortung meiner beiden Fragen und grüße Sie freundlich, Philippe Wampfler</p>
<p>Noch ein Hinweis (nur für die Leserinnen und Leser des Blogs, habe ich nicht per Mail verschickt): <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/schweiz/Laeckerli-Ems-und-Moergeli/story/13282331">Maurice Thiriets Kommentar zu den Besitzverhältnissen bei der Weltwoche. </a></p>
<p>Edit 18. Januar 2012: <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/18/eine-art-antwort-der-weltwoche/">Hier gibt es einen Follow-Up-Post</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2123/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2123&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>SOPA kurz erklärt</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Lamar Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Protect IP]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>
		<category><![CDATA[Zoe Lofgren]]></category>

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		<description><![CDATA[SOPA steht für einen amerikanischen Gesetzesentwurf, der den reißerischen Titel »Stop Online Piracy Act« trägt. Der Gesetzesentwurf ist von großer Bedeutung für das Funktionieren des Internets im Allgemeinen, nicht nur in den USA. Die demokratische Abgeordnete Zoe Lofgren sagt, das &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/13/sopa-kurz-erklart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2112&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act">SOPA</a> steht für einen amerikanischen Gesetzesentwurf, der den reißerischen Titel »Stop Online Piracy Act« trägt. Der Gesetzesentwurf ist von großer Bedeutung für das Funktionieren des Internets im Allgemeinen, nicht nur in den USA. Die demokratische Abgeordnete Zoe Lofgren <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/amerikanischer-gesetzentwurf-sopa-fragen-sie-ihren-arzt-oder-informatiker-11598891.html">sagt</a>, das Gesetz würde »das Ende des Internets, wie wir es kennen« bedeuten.</p>
<p><strong>Was ist das Problem?<br />
</strong>Man kann SOPA mit einem Vergleich verstehen: Es wäre, als würde man ein Geschäft schließen, in dem jemand etwas gestohlen hat. Konkret: Wenn eine Webseite Inhalte enthält, die möglicherweise Urheberrechte verletzen, werden Suchmaschinen, Soziale Netzwerke und Werbekunden dieser Seite aufgefordert, ihre Verbindung zur Seite einzustellen &#8211; sofern nicht bewiesen werden kann, dass keine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Zudem wird ins Adressierungssystem des Internets eingegriffen, so dass die Seite auf herkömmliche Art und Weise nicht mehr erreichbar ist.</p>
<p>Wenn also eine Seite in der Schweiz Inhalte anbietet, die in der Schweiz legal sind, nicht aber in den USA, so kann Google und Twitter und Facebook daran gehindert werden, auf diese Seite zu verlinken und die Seite könnte auch aus der Schweiz schwer abrufbar sein.</p>
<p><strong>Wer ist dafür, wer dagegen?<br />
</strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lamar_S._Smith">Lamar Smith</a>, der das Gesetz entworfen hat, vertritt vor allem die Unterhaltungsindustrie und die Pharmabranche. Die Unterhaltungsindustrie verhindert im Moment erfolgreich, dass die amerikanischen Fernsehsender über das Gesetz und seine Auswirkungen berichten und wendet viel Geld auf, um ihre Interessen zu schützen. Sie denkt insbesondere, Filesharing und der Download von Filmen und Computerspielen könnte mit SOPA gestoppt werden. (Es gilt anzumerken, dass die Unterhaltungsindustrie heute schon <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,804186,00.html">jedes beliebige Video von Youtube entfernen lassen kann</a>, ohne nachweisen zu müssen, dass es Urheberrechte verletzt.)</p>
<p>Gegen das Gesetz sind die großen Player im Internet: Facebook, Google, Twitter, Wikipedia. Ihre Dienstleistungen können verboten werden, wenn sie nicht effiziente Massnahmen entwickeln, um Websiten schnell zu blockieren. Weil letztlich Links auf bestimmte Seiten in Facebook, Twitter, Google und Wikipedia nicht mehr anzeigbar wären, spricht man bei diesem Gesetz von Zensur, die sich ähnlich auswirken könnte, wie der chinesische Firewall, mit dem eine ganze Reihe von Inhalten so geblockt werden, dass es in China darauf keinen Zugriff mehr gibt.</p>
<p><strong>Was passiert nun?<br />
</strong>Die Abstimmung im Kongress wurde immer wieder vertragt, es ist noch nicht klar, wann die Abstimmung stattfindet. Es gibt das Gerücht, am 18. Januar würden große Websiten ein Blackout durchführen, also nichts anzeigen als den Hinweis, man soll Kongressabgeordnete darauf aufmerksam machen, dass sie gegen SOPA stimmen sollten. Bisher scheint nur <a href="http://de.reddit.com/">Reddit</a> sich verpflichtet zu haben, in Bezug auf Wikipedia gibt es eine große Diskussion, in <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-10/wikipedia-italien-offline">Italien wurde Wikipedia im letzten Oktober aus ähnlichen Gründen abgeschaltet</a>.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere an SOPA?<br />
</strong>SOPA ist der Versuch, mittels amerikanischer Gesetzgebung auf nicht-amerikanische Unternehmen und Webseiten Einfluss zu nehmen. Aufgrund der Abhängigkeit von US-basierten Firmen scheint das sehr gut möglich zu sein, das Internet könnte sich massiv verändern und zwar global. Es scheint zudem unwahrscheinlich, dass die Gesetzgebungen in Bezug auf Meinungsfreiheit im Internet in anderen technologisch avancierten Ländern gelockert werden würde.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31100268" width="584" height="329" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2112/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2112/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2112&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Buchpreisbindung und zur Diskussion darüber</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/11/buchpreisbindung/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/11/buchpreisbindung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 20:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreisbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Kartell]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Reimann]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Buchpreisbindung, wie sie in der Schweiz per Gesetz festgelegt worden ist, besteht aus folgendem Prinzip (pdf): Die Verlegerin, der Verleger, die Importeurin oder der Importeur setzt den Endverkaufspreis für die von ihr oder ihm verlegten oder eingeführten Bücher fest. &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/11/buchpreisbindung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2108&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Buchpreisbindung, wie sie in der Schweiz per Gesetz festgelegt worden ist, besteht aus folgendem Prinzip (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/ff/2011/2703.pdf">pdf</a>):</p>
<blockquote><p>Die Verlegerin, der Verleger, die Importeurin oder der Importeur setzt den Endverkaufspreis für die von ihr oder ihm verlegten oder eingeführten Bücher fest.</p></blockquote>
<p>Das Gesetz sieht bestimmte Rabatte vor, verhindert aber letztlich den Wettbewerb unter den Buchhandlungen über den Preis von Büchern. Der Wettbewerb zwischen den Verlagen ist davon natürlich nicht betroffen.</p>
<p>Am 11. März findet eine Abstimmung über die Buchpreisbindung statt. Dieser Abstimmung &#8211; da sind sich Gegner und Befürworter grundsätzlich einig &#8211; ändert kaum etwas am Buchmarkt in der Schweiz. Ein massiver Strukturwandel, wie er in den USA und in Deutschland schon stattgefunden hat, fordert Buchhandlungen heraus: Große Player arbeiten eng mit Verlagen zusammen, erhalten so bessere Konditionen und stellen in großen Geschäften eine breite Auswahl bereit, viele Bücher werden als E-Book direkt übers Netz gekauft. Kleine Buchhändlerinnen und -händler überleben nur, wenn sie herausragenden Service anbieten, Nischen abdecken und innovativ sind.</p>
<p>Die Preisbindung ist letztlich von geringer Bedeutung, weil die Verlage nicht gebunden sind, die Bücher zum gleichen Preis zu verkaufen. Die großen, zusammengeschlossenen Buchhandlungen werden also höhere Margen erhalten und profitieren möglicherweise von der Buchpreisbindung.</p>
<p>Dennoch möchte ich einige sich wiederholende Diskussionspunkte kurz kommentieren:</p>
<ol>
<li><strong>Die Buchpreisbindung ist kein »Kartell«. </strong><br />
»Kartell« klingt fast schon kriminell, hat aber in der Schweiz eine klare rechtliche Definition. Grundsätzlich geht es darum, dass der Staat dafür sorgen muss, dass der Wettbewerb erhalten bleibt, weil sonst der Markt nicht funktionieren würde. Im Kartellgesetz ist aber <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/251/a6.html">ein klarer Vorbehalt</a> formuliert: »Abreden mit dem Zweck, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu verbessern, sofern sie nur eine beschränkte Marktwirkung aufweisen«, sind erlaubt.</li>
<li><strong>Es gibt kein »staatliches Preisdiktat« (<a href="http://www.buchpreisbindung-nein.ch/20-0-Argument-2.html">Lukas Reimann</a>).<br />
</strong>Der Staat legt die Preise für Bücher nicht fest, die Verlage tun das. Völlig frei.</li>
<li><strong>Der Markt bzw. Wettbewerb sorgt nicht automatisch für tiefere Preise.</strong><br />
Das neoliberale Credo besagt, dass der freie Markt alle Aufgaben besser lösen kann als staatliche Planung und Reglementierung. Man mag das immer noch glauben &#8211; Belege gibt es dafür jedoch kaum. Der »freie Markt« ist ein Ideal, das in der Praxis kaum existiert &#8211; weil die Teilnehmer gerade kein Interesse an Wettbewerb haben, sondern eine Monopolstellung anstreben. Wenn es keine kleinen Buchhandlungen mehr gibt, werden Spezialwerke, wie man sie z.B. in der Schule oder fürs Studium braucht, nicht günstiger, sondern teurer.</li>
<li><strong>Der freie Büchermarkt ist nicht konsumentenfreundlicher als der preisgebundene. </strong><br />
Wenn ich eine Flugreise buche, bin ich stets verunsichert: Habe ich nun den idealen Preis gefunden? Wäre es unter Umständen möglich, in Paris umzusteigen, und dann noch günstiger zu fliegen? Oder zuerst nach Mailand zu fahren, von dort nach Zürich zu fliegen und dann… &#8211; Transparente, klare Preise sind konsumentenfreundlich. Der Konsument kann dort einkaufen, wo er oder sie will &#8211; und sicher sein, einen fairen Preis zu bekommen. Günstige Preise sind ebenso konsumentenfreundlich. Aber es gibt hier keine so klare Entscheidung, wie suggeriert wird.</li>
<li><strong>Das Gesetz ist auch für E-Books durchsetzbar. </strong><br />
Das Argument, ein Gesetz könne nicht bestehen bleiben, weil es sich nicht durchsetzen lasse, hält einer kritischen Prüfung nicht stand. Es gibt kein Gesetz, das sich lückenlos durchsetzen lässt. Es wäre problemlos möglich, dem ausländischen Versandhandel den Versand in die Schweiz zu günstigeren Konditionen zu verbieten und diese Regelung auch auf den E-Book-Verkauf in die Schweiz anzuwenden. Natürlich gäbe es ein paar Schlaumeier, die diese Beschränkungen umgehen könnten. Aber wenn man eine griffige Regelung will, kann man die auch in einer globalisierten Welt erhalten. Zu tun, als hätte man ohnehin keine Chance, so zu leben, wie man leben will, ist recht resignativ.</li>
<li><strong>Preisbindungen sind nichts Seltenes und Unnatürliches. </strong><br />
Der Buchhandel ist nicht die große Ausnahme. Viele Produkte werden mit gebundenen Preisen verkauft. Zeitungen kosten am Kiosk überall gleich viel. Zigaretten auch. An jedem Automat kosten Tickets gleich viel, auch an denen, die von vielen Kunden benutzt werden. Hochwertige Pflegeprodukte in Coiffeurläden kosten überall gleich viel. Viele Markenartikel sind preisgebunden.</li>
</ol>
<div>Man verstehe mich nicht falsch: Ich weiß noch nicht, wie ich abstimmen werde. Ich sehe die Vorteile der Preisbindungen, bezweifle aber, ob es für den Staat hier Handlungsbedarf gibt. Aber ich finde die Diskussion unsachlich und ungenau.</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2108&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ignoranz stabilisiert Demokratie</title>
		<link>http://philippe-wampfler.com/2012/01/08/ignoranz-stabilisiert-demokratie/</link>
		<comments>http://philippe-wampfler.com/2012/01/08/ignoranz-stabilisiert-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philippe Wampfler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Misswahlen politische Fakten abzufragen und die Kandidatinnen als ignorant hinzustellen, ist ein erprobtes Format. Offenbar mögen es Menschen, geschlechtsbezogene Stereotypen bestätigt zu sehen und über die Schwächen erfolgreicher Prominenter zu lachen. Dabei ließe sich dieses Spiel mit fast allen &#8230; <a href="http://philippe-wampfler.com/2012/01/08/ignoranz-stabilisiert-demokratie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2100&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Misswahlen politische Fakten abzufragen und die Kandidatinnen als ignorant hinzustellen, ist ein erprobtes Format. Offenbar mögen es Menschen, geschlechtsbezogene Stereotypen bestätigt zu sehen und über die Schwächen erfolgreicher Prominenter zu lachen.<br />
Dabei ließe sich dieses Spiel mit fast allen Gruppen von Menschen wiederholen. In Demokratien gibt es erstaunlich viele Stimmberechtigte, die von relevanten Prozessen und Fakten keine Ahnung haben. Winston Churchill hat gesagt:</p>
<blockquote><p>The best argument against democracy is a five-minute conversation with the average voter.</p></blockquote>
<p>Man könnte also annehmen, die Ignoranz könnte ein Ausmass annehmen, welches das Funktionieren demokratischer Mechanismen verhindere &#8211; wenn das nicht schon passiert sei.<br />
Die Forschung von <a href="http://icouzin.princeton.edu/">Iain Couzin und seiner Mitarbeitenden</a> weist aber in eine andere Richtung: Ignorante Menschen stabilisieren eine Demokratie.<br />
Couzin leitet diese These aus seiner Untersuchung von kollektivem Verhalten bei Tieren ab (<a href="http://m.sciencemag.org/content/334/6062/1578.full.pdf?ijkey=RtKHdqd3neKWE&amp;keytype=ref&amp;siteid=sci">pdf</a>), genauer: Bei einer <a href="http://en.m.wikipedia.org/w/index.php?title=Golden_shiner&amp;mobileaction=view_normal_site">Fischart</a>. Eine große Gruppe Fische wird daraufhin trainiert, Futter mit der Farbe blau zu verbinden. Sie schwimmen sofort zu einem blauen Ziel, um Futter zu suchen.<br />
Nun wird eine viel kleinere Gruppe Fische analog in Bezug auf gelb trainiert &#8211; die Fische haben eine natürliche Präferenz für gelb. Lässt man nun beide Gruppen zusammen Futter suchen, so beeinflusst die kleinere Gruppe die größere: Fast alle schwimmen zuerst zum gelben Ziel.<br />
Nun fügen die Forschenden aber auch untrainierte Fische hinzu. Je mehr untrainierte Fische es gibt, desto eher schwimmt die ganze Gruppe zum blauen Ziel, das ja das Ziel der größten Gruppe ist.<br />
Natürlich &#8211; das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203471004577140713653796308.html?mod=wsj_share_tweet">merkt auch Lehrer an</a>, über den ich auf diese Studie gestoßen bin &#8211; sind Fische nicht Menschen und politisch ignorante Menschen nicht &#8222;untrainiert&#8220;. Ihre Ignoranz kann verschiedene Gründe haben. Dennoch halte ich es durchaus für plausibel, dass es einer Gemeinschaft leichter fällt Entscheide zu fällen, wenn nicht alle eine Meinung haben, die sie intensiv vertreten.</p>
<p><a href="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/20120108-101625.jpg"><img class="alignnone size-full" src="http://phwampfler.files.wordpress.com/2012/01/20120108-101625.jpg?w=450" alt="20120108-101625.jpg" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/phwampfler.wordpress.com/2100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/phwampfler.wordpress.com/2100/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philippe-wampfler.com&amp;blog=9327069&amp;post=2100&amp;subd=phwampfler&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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