Burnout behandeln – so läuft die Therapie ab

Bevor wir uns in diesem Artikel ausführlich dem Thema Burnout behandeln widmen, eine kurze Einleitung um zu erfahren, was mit Burnout bzw. Burnout-Syndrom gemeint ist.

Beide Begriffe stehen für bestimmte Arten einer persönlichen Krise, die häufig als Reaktion auf eine Überlastung oder dauerhaften Stress am Arbeitsplatz bzw. im Privatleben auftritt. Burnout wird als gesellschaftliches Phänomen unserer modernen Leistungsgesellschaft angesehen, was im Gesundheitssektor zu einer enormen Kostensteigerung geführt hat. Dies auch deshalb, weil die Frage: Burnout Behandlung wie lange wird sie dauern nicht im Vorfeld beantwortet werden kann. Dies gilt in den meisten Fällen auch für die Frage: Soll die Burnout Behandlung stationär erfolgen?

Wird die Aussage von Christina Maslach, tätig als Sozialpsychologin an der University of California, berücksichtigt, handelt es sich um eine Reaktion auf chronische Stressoren im beruflichen Alltag. Allerdings müssen immer persönliche und situative Faktoren zusammenwirken.

Ihre drei Dimensionen eines Burnouts lauten:

Um einen Burnout behandeln zu können, muss er zunächst erkannt werden

1. Es besteht eine überwältigende Erschöpfung durch fehlende physische und emotionale Ressourcen als persönlicher Aspekt.

2. Gefühle des Zynismus sowie der Distanziertheit gegenüber der beruflichen Tätigkeit treten als zwischenmenschlicher Aspekt auf.

3. Basierend auf fehlende Ressourcen entsteht ein Gefühl der Wirkungslosigkeit sowie als Aspekt der Selbstbewertung eine verminderte Leistungsfähigkeit.

Der Psychoanalytiker Freudenberger sprach zu seiner Zeit (1927-1999) von einem Gefühl der Verausgabung, der Infektanfälligkeit und Müdigkeit. Im gleichen Konsens erwähnte er Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme sowie emotionale Labilität, sozialen Rückzug und regides, unflexibles Denken.

Der Kontrollverlust und eine verfehlte Zielerreichung der Individuen in ihrer Interaktion mit der Umwelt sind lt. Matthias Burisch grundlegende Ursachen, damit es zu einem Burnout kommen kann.

Entsprechend der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ wird Burnout den Faktoren zugeordnet, die für die Beeinflussung des Gesundheitszustandes und der Inanspruchnahme des Gesundheitswesens verantwortlich sind.

Wie ist es möglich, eine Burnout Behandlung zu Hause durchzuführen?

Es gibt 12 Regeln, um eine Burnout Behandlung zu Hause durchzuführen. Sie wurden aufgestellt von Dr. Vinzenz Mansmann, einem Anti-Stress-Experten.

1. Burnout selbst behandeln oder behandeln lassen beginnt mit nicht verleugnen!
Der Intelligenz des Körpers vertrauen. Körperlich, geistig oder emotional manifestierten Zwänge und auch Stress müssen sich selber eingestanden werden.

2. Die Lebensumstände sind zu verändern.
Alles, was unglücklich macht, ist abzuändern. Ist das nicht möglich, muss ein Weggehen angedacht und umgesetzt werden.

3. Burnout nicht nur selbst behandeln bedeutet auch Vermeidung von zu viel Engagement.
In Bereichen, wo häufig übermäßiges Engagement erfolgt, muss auf Druckabbau hingearbeitet werden.

4. Isolation ist zu vermeiden.
Kontakte zu Menschen, die dem eigenen Wohlbefinden zuträglich sind, helfen dabei, nicht alles alleine machen zu wollen.

5. Überfürsorglichkeit muss beendet werden.
Wer aus Gewohnheit anderen Menschen Pflichten und Probleme abnimmt sollte lernen, dieses Verhalten höflich aber bestimmt zu beenden.

6. Etwas kürzer treten
Es ist an der Zeit, beruflich wie privat zu delegieren.

7. Es ist ein Wertewechsel zu vollziehen, auch um eine Burnout Behandlung zu Hause zu realisieren.
Das Wichtige vom Unwichtigen trennen um Zeit und Energie zu sparen.

8. Mut muss aufgebracht werden, um “Nein“ zu sagen.
Zusätzliche Forderungen an die eigene Zeit, die eigenen Gefühle, abblocken und mehr für sich selber einstehen.

9. Die eigene Geschwindigkeit anpassen, auch um mit Erfolg Burnout selbst zu behandeln.
Die begrenzten Energieressourcen in einem ausgewogenem Lebensrhythmus nutzen. Was wird wirklich benötigt und was ist wirklich gewollt?

10. Ausreichende Achtung dem Körper gegenüber ist elementar wichtig.
Auf das eigene Schlafbedürfnis hören und keine strengen Diäten, die eine Qual darstellen. Gesunde Ernährung ist sehr wichtig.

11. Mit Sorgen und Ängsten muss auch bei einer Burnout Behandlung zu Hause sorgsam umgegangen werden.
Sorgen ohne nachvollziehbare Grundlage möglichst minimieren, weniger grübeln und sich mehr um die wirklichen Bedürfnisse kümmern.

12. Der Humor darf auch beim letzten Schritt von Burnout selbst behandeln nicht verloren gehen.
Lachen ist die beste Medizin. Ein altes Sprichwort, das auch bei Burnout hilft. 3-mal täglich bewusst ein- und ausatmen und beim Ausatmen lächeln. Einfach mal ausprobieren!

Welcher Arzt kann der erste Ansprechpartner sein? Wie geht es weiter?

Um einen Burnout behandeln zu lassen muss man zunächst zum Hausarzt

Der Hausarzt ist in der Regel der erste Ansprechpartner, um Burnout zu behandeln. Dies ist auch richtig, weil Menschen mit Verdacht auf Burnout einen konstanten Ansprechpartner zum Aufbau einer belastbaren Arzt-Patienten-Beziehung benötigen. Meistens erfolgt zur Mitbehandlung eine Überweisung zum Neurologen, Psychotherapeuten, Gastroenterologen, Orthopäden oder Kardiologen in Abhängigkeit zu den geschilderten Begleitsymptomem. Nicht selten wird über Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Herz-Kreislauf-Probleme sowie Rücken- und/oder Nackenschmerzen berichtet.
Die Aussage „Ich hab da was auf dem Herzen“ sollte anhand einer kardiologischen Untersuchung zum Ausschluss einer Herzerkrankung abgeklärt werden. Eine somatische Ursache im Magen-Darm-Bereich kann gastroenterologisch abgeklärt werden.
Der Orthopäde ist in der Lage, skelettale und muskuläre Defizite bzw. Erkrankungen abzuklären. Nicht selten ist dann von psychosomatischen Verspannungen die Rede.
Schon jetzt ist erkennbar: Die Frage Burnout Behandlung wie lange dauert sie, kann nicht pauschal beantwortet werden.
Der Neurologe berät den Hausarzt in puncto Dauermedikation. Diese Zusammenarbeit in der Burnout Behandlung kann auch das Ausstellen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vereinfachen. Diese sollte immer von dem gleichen Arzt (Hausarzt) im 14-tägigen Intervall ausgestellt werden. Besonders bei einer längerfristigen AU werden von den behandelnden Ärzten Diagnosen angegeben, die im ICD 10 gelistet sind.

Der Hausarzt hat beim Burnout behandeln die Biografie seines Patienten im Blick.

Er weiß bereits, oder kann im persönlichen Gespräch vertrauensvoll abklären, ob ein Trauma am Arbeitsplatz oder vielleicht eine Trennung in der Kindheit zum Burnout geführt haben. Auch andere Gründe wie beispielsweise eine gescheiterte Lebenspartnerschaft, eine zerbrochene Ehe oder auch die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes können vom Hausarzt leichter angesprochen und erfahren werden als von einem neu hinzugezogenen Facharzt. Er ist auch häufig in der Lage, das Selbstwertgefühl wieder zu stärken. Diese positive Beziehung zwischen Hausarzt und Patient führt zu einer Ausschüttung von Endo-Opioiden sowie Serotonin und anderen Überträgerstoffen, die eine antidepressive und angstdämpfende Wirkung aufweisen.
Die Frage, ob die Burnout Behandlung stationär erfolgen muss, kann vom Hausarzt oder Facharzt gleichermaßen beantwortet werden.
Um Burnout zu behandeln und Erfolge zu erzielen, sind Geduld und Vertrauen wichtige Faktoren.

Anmerkung zum Hausarzt als dauerhaften Ansprechpartner bei der Burnout Behandlung

Über die psychosomatische Fachkunde, die in einem Kurs von mindestens 80 Stunden nach den Psychotherapierichtlinien des G-BA erworben werden kann, verfügen viele Hausärzte. Damit sind sie berechtigt, die Burnout Behandlung mit der Krankenkasse anhand der EBM-Ziffer 35100 und 35110 abzurechnen.

Gesprächs- und Psychotherapie: Gute Erfahrungen, um Burnout zu behandeln, bestehen in Verbindung mit Sport

Entsprechend der Aussage: „Mens sana in corpore sano“ sollte jede Gesprächs- und Psychotherapie durch ein Sport-, Bewegungs- und Fitnessprogramm begleitet werden. Von der beanspruchten Muskulatur werden Botenstoffe abgesondert, die schnell die Durchblutung fördern und die Funktion und Neubildung von Synapsen der Nervenzellen inklusive ihrem Wachstum verbessern. In Sanatorien, die eine Burnout Behandlung stationär durchführen, wird schon lange diese Aussage beherzigt. Die Frage: Eine Burnout Behandlung kann wie lange dauern, ist auch hier nicht pauschal zu beantworten.

An der Universität in Münster konnten sich im Rahmen von sportphysiologischen Untersuchungen Spaziergänge bei jeder Wetterlage sowie Schwimmen, Fahrradfahren und Gartenarbeit als besonders hilfreich erweisen. Joggen und Golf hingegen führten häufig zu orthopädischen Beschwerden.

Wann wird beim Burnout behandeln eine (Fach-) Psychotherapie erforderlich?

Die Behandlung des Burnouts muss oft beim Psychologen erfolgen

Konsolidiert die Situation nicht nach einer psychosomatischen Reha und/oder einem innerbetrieblichen Arbeitsplatzwechsel, sollte die Burnout Behandlung durch eine Fach-Psychotherapie erweitert werden. Häufig ist diese Therapie erforderlich, wenn Mobbing zum Burnout geführt hat.
Wenn Flashbacks (EMDR = Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing) auftreten, ist auf jeden Fall die spezielle Psychotherapie indiziert.
Die Verhaltenstherapie und auch die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sind in fast allen diagnostizierten Burnout Erkrankungen angesagt. Die Frage: Burnout Behandlung wie lange dauert sie, ist nicht konkret zu beantworten.

Am Anfang einer Therapie steht der selbst geschriebene Lebenslauf des Patienten. Dieser wird vom Hausarzt mit ärztlich dokumentierten Verläufen und vom Therapeuten mit aktuellen Ereignissen ergänzt. Darauf baut die standardisierte Diagnostik auf. Insbesondere geht es um die Frage, ob frühkindlich erlebte Konflikte mit familiären oder betrieblichen Beziehungen in Verbindung stehen.

Zu den Konflikten, die beim Burnout behandeln immer wieder verzeichnet werden, gehören:

– Individuation versus Abhängigkeit
– Unterwerfung versus Kontrolle
– Versorgung versus Autarkie
– Selbstwertkonflikte
– Schuldkonflikte
– Identitätskonflikte

Wie lange kann eine Burnout Behandlung dauern?

Wenn die Belastungsgrenze überschritten ist, sind spezielle Maßnahmen erforderlich, die meistens mit einer längeren Zeit der Genesung einhergehen. Um mit ersten Erfolgen ein Burnout zu behandeln, ist von mindestens sechs Wochen auszugehen. Dieser kurze Zeitrahmen setzt voraus, dass sich das Erschöpfungssyndrom noch nicht manifestiert hat. Vielfach dauert es Monate oder sogar Jahre, um Burnout zu behandeln und (dauerhaften) Erfolg zu erreichen.
Ein Risiko besteht im zu frühen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Häufig kommt es zu einem Rückfall mit stärker ausgeprägter Symptomatik. Dann dauert die Burnout Behandlung oft länger als beim ersten Mal.

Wie stellen sich die einzelnen Phasen eines Burnouts dar?

Ein 12-Phasen-Modell von Gail North und Herbert Freudenberger beschreibt die einzelnen Phasen eines Burnouts.

Phase 1:
Es besteht der Zwang, sich zu beweisen. Übersteigerter Ehrgeiz und Perfektionismus, sind kennzeichnend. Zwanghaft entsteht die Vorstellung, mehr als 100 % bald nicht mehr liefern zu können.

Phase 2:
Es kommt zu einem verstärkten Einsatz. Die Gefühle der ersten Phase verstärken sich und verbinden sich mit der Einstellung, alles selbst zu machen und als dringlich anzusehen.

Phase 3:
Die eigenen Bedürfnisse werden vernachlässigt. Beruflich als „toughen“ und normalen Zustand betrachtet, wird er vielfach sogar als angenehm empfunden. Soziale Bedürfnisse erscheinen sekundär und auch von anderen nicht akzeptiert. In der Folge wird der Lebensstil ungesünder und erste Fehler schleichen sich ein.

Phase 4:
Konflikte am Arbeitsplatz sowie in der Partnerschaft und eigene Bedürfnisse werden verdrängt. Das Gleiche gilt für erste physische Probleme und Schlafmangel. Unpünktlichkeit und das Vergessen von Terminen sind weitere Symptome in dieser Phase.

Phase 5:
Werte erfahren eine Umdeutung. Die Betroffenen stumpfen zunehmend ab und es kommt zu einer veränderten Wahrnehmung. Viele werden hart und berechnend. Es kommt zu einer Störung des Zeitbegriffs und es gibt nur noch die Gegenwart.

Phase 6:
Probleme werden verleugnet. Ihrer Umwelt gegenüber verhalten sich Betroffene zunehmend zynisch und verbittert sowie mit Härte, um sich im nächsten Schritt abzukapseln. Daraus resultieren neben Ungeduld und Intoleranz eine latente und/oder overte Aggressivität, die den sprachlichen Umgang prägen.

Phase 7:
Es kommt zum Rückzug. Familie und Freunde werden als Belastung oder sogar als feindlich empfunden. Die Kritikfähigkeit tendiert gegen null. Orientierungslosigkeit und Hoffnungslosigkeit werden von den Betroffenen häufig geäußert. Ersatzbefriedigungen müssen herhalten, um ein wenig Freude zu empfinden. Beruflich geht nur noch Dienst nach Vorschrift.

Phase 8:
Es treten Verhaltensänderungen ein. Es wird für die Betroffenen zunehmend alles egal. Es kommt zu einem apathischen Verhalten und im weiteren Verlauf häufig zu paranoiden Tendenzen. Jede zusätzliche Arbeitsanforderung wird als Belastung empfunden, vieles sogar als Angriff erlebt.

Phase 9:
Es kommt zur Depersonalisierung. Menschen mit Burnout beschleicht das Gefühl, nicht mehr sie selbst zu sein. Die Betroffenen titulieren sich selber als Maschinen, die funktionieren (müssen). Das eigene Leben wird als sinnlos ohne Ausweg angesehen. Die eigene Gesundheit wird vernachlässigt.

Phase 10:
Es entsteht eine innere Leere in Verbindung mit Mutlosigkeit. Das Gefühl der Nutzlosigkeit tritt ein. Panik, Angst und das Gefühl, ausgezerrt zu sein, kommen hinzu. Panikattacken und Phobien sind nicht auszuschließen.

Phase 11:
Die Depression tritt ein. Tiefe Verzweiflung, Erschöpfung, Selbsthass und der Wunsch, nicht mehr aufzuwachen sowie Suizidgedanken sind in dieser Phase möglich.

Phase 12:
Es kommt zur völligen Erschöpfung. Der Notfall mit einem physischen, psychischen und emotionalen Zusammenbruch ist erreicht.

Die Burnout Behandlung mit Medikamenten: Welche werden verschrieben?

Burnout Behandlung Medikamente - oft geht es nicht ohne

In der Pharmakotherapie geht es im Rahmen einer Burnout Behandlung mit Medikamenten auch um die Einstellung mit Antidepressiva durch einen Neurologen (Nervenarzt), wenn Gespräche, Freistellung von der Arbeit sowie sportliche Betätigung nicht zum Ziel geführt haben. Bei familiär auftretenden, biphasischen Depressionen bzw. Major Depressions ist dies besonders häufig erforderlich. Wird im Rahmen einer Burnout Behandlung mit Medikamenten eine Lithium-Therapie durchgeführt, müssen regelmäßig der Blutspiegel und die Leberwerte kontrolliert werden. Dies gilt auch für einige Antidepressiva.

Es konnte in der Vergangenheit festgestellt werden, dass bei einer bestehenden Komedikation zusätzlich zur Psychotherapie eine Abhängigkeit von Benzodiazepan entstehen kann. Damit ist die Burnout Behandlung mit Medikamenten sehr sensibel zu handhaben. Dies gilt auch für eine Burnout Behandlung stationär.

Eine andere Medikation, die durchaus zielführend sein kann, ist die hoch dosierte Verabreichung von Johanniskrautextrakt. Besonders im Zusammenhang mit einer Gesprächstherapie konnten überzeugende Erfolge erzielt werden.

Reicht die Phytotherapie nicht aus, kann in der ersten Tageshälfte Citalopram mit ca. 20-30 mg als Dauereinstellung verabreicht werden. Bestehen Schlafstörungen, kann mit 7,5 mg Mirtazapin therapiert werden. Hier ist eine langsame Steigerung auf maximal 30 mg möglich. In schweren Akutsituationen kann zusätzlich ein niedrig dosiertes Neuroleptika verschrieben werden.

Wird eine Burnout Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?

Damit die Burnout Behandlung von der Krankenkasse bezahlt wird, muss zuerst eine psychotherapeutische Sprechstunde konsultiert werden. Hält der Therapeut die Therapie für erforderlich, beantragt er diese bei der GKV für den Patienten. Liegt die Genehmigung vor, ist die Burnout Behandlung in dieser Form kostenlos. Bis zur Genehmigung können Betroffene die so genannte Probatorik nutzen. Dabei handelt es sich um 2-4 Probestunden, in der die Therapie zum Burnout behandeln erst einmal eingeleitet wird.
Soll die Burnout Behandlung, die von der Krankenkasse bezahlt wird, verlängert werden, ist ein Antrag zu stellen, der von einem unabhängigen Gutachter geprüft wird. Dieses Prozedere ist für alle GKVs gesetzlich vorgeschrieben, damit auch längerfristig eine Burnout Behandlung von der Krankenkasse bezahlt wird.

Fazit

Es ist prognostisch bedeutsam, in welchem Umfang es gelingt, im Verlauf der Therapie die Autonomie und das Integrationsniveau des an Burnout erkrankten Menschen zu stärken.

Nur so kann es gelingen, dass ein aktives gesellschaftliches und berufliches Leben mit allen Höhen und Tiefen angenommen und gelebt wird.

Damit die Burnout Behandlung von der Krankenkasse bezahlt wird, ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellt.